Auf Wiedersehen Carima, und danke für 2 schöne Jahre
Passt auf euch auf.. eure Emily
Auf Wiedersehen Carima, und danke für 2 schöne Jahre
Passt auf euch auf.. eure Emily
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Seid gegrüsst…
Bragg erholte sich immer mehr, und mit Rhiannons Hilfe, klebten wir die Schuppe mit Baumharz wieder an, und hofften das sie mit der Zeit wieder anwachsen würde. Er trug zum Schutz seine Rüstung, die Rhiannon und ich ihm unter viel Mühen anzogen, und wie es aussieht hält die Schuppe nun wieder. Einige Tage gingen ins Land und ich lernte immer besser seine Gefühle zu interpretieren, denn ich übte meistens , wenn er schlief und konnte seine Träume spüren und wenn ich mich gut konzentrierte,sie nach einiger Zeit auch sehen.
Gestern abend waren wir bei der Audienz, und Bragg wollte unbedingt in Drachengestalt hingehen. Ich versuchte es ihm zuerst auszureden, aber es war hoffnungslos, denn wenn er sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, dann macht er es auch.Er wollte, das man ihn auch in seiner wahren Gestalt erkennt, und nicht nur in seiner menschlichen. Er legte den Sattel um, sodas ich auf ihm Reiten konnte, ich steckte meine Waffe in die Satteltasche und kletterte hoch. So flogen wir zum Schloss. Es gab einige verstohlene Blicke, aber merkwürdigerweise, schien niemand Angst zu zeigen, oder gar in Ohnmacht zu fallen, als er mit seinem massigen Körper, fast den gesammten Audienzsaal einnahm.
Dann trat die Königin , in Begleitung des Ritters Balduin ein, und ich befürchtete schon das schlimmste.Sie zuckte etwas zurück, aber sie fasste sich recht schnell wieder.Sie sah Bragg fasziniert an und kam näher auf uns zu.Ich neigte zum Gruss leicht den Kopf , und auch Bragg senkte den Kopf und grüsste die Königin. Sie sah ihn fragen an * Bragg.. so war doch dein Name? * * Ja Hoheit, ich bin Bragg in meiner wahren Gestalt* Sie lächelte und meinte das sie schon das vergnügen gehabt hätte, ihn in seiner Menschlichen Gestalt zu sehen.Sie hielt immer noch Abstand von ihm und sah an seiner riesigen Gestalt hoch *Nun verzeih aber Du bist wirklich sehr beeindruckend* Bragg sah sie an *Ihr habt vor mir nichts zu befürchten Hoheit * Die Königin erwiederte *Die Menschen werden sich vor Dir fürchten* Ich trat zur Könign *Nun Mylady darum ist er hier, damit man ihn kennenlernt, so wie er wirklich ist.. in seiner wahren Gestalt* Die Königin sah zu mir * Ich vertraue euch Emily, und wenn ihr sagt, das er nicht gefährlich für mich ist, dann wird es so sein* Ich bedankte mich lächelnd für ihr Vertrauen.
Die Königin ging wieder zu ihrem Platz und fing an mit der Audienz.Bragg legte vorsichtg seine Schwinge um mich, ich lehnte mich mit verschränkten Armen an ihn und beobachtete den weiteren Verlauf der Audienz.Plötzlich , die Audienz war fast zu ende, rief mich die Königin nach vorne.Erstaunt ging ich nach vorne, um zu hören was sie von mir wollte.* Ihr habt euren Drachen gut im Griff und vertraut ihm ? * Fragte sie mich. Ich sah sie erstaunt an. * Er ist sein eigener Herr Mylady, aber ja ich vertraue ihm* Sie wusste da ja noch nicht, das wir beide eins sind und das uns etwas besonderes verbindet, das wollte ich ihr auch noch nicht sagen.* Ich brauche eure Hilfe,lasst ihn einmal mehr ein Auge auf Carima werfen.Ich glaube wir sollten in dieser Nacht besonders wachsam sein* Ich wusste nicht worauf sie hinaus wollte, aber es musste wohl mit den zusammenhängen,was im Verlauf der Audienz die Elbenkönigin mit ihr geflüstert hat. Ich sah sie fragend an und meinte *Bragg sollte dies auch hören* Ich dreht mich zu ihm um und nickte ihm zu. Er verstand und kam nach vorne.* Was passiert denn in der heutigen Nacht, Mylady? * fragte ich sie. Die Königin sah uns an *Die Elben sprachen von einem angriff von Wölfen.Ich sagte unsere Wölfe seien friedlich.* Ich fragte sie, ob es vielleicht andere Wölfe sein könnten, aber sie war sich nicht sicher.
Sie bat uns um Hilfe und ich erwiederte das meine oberste priorität dem Wald und seinen Bewohnern galt. Sie meinte das dies auch eher eine Frage an Bragg wäre.Ich schmunzelte und sah Bragg an.Er antwortete* Ich helfe, wenn ich kann, aber die Priorität hat erst einmal der Wald mit seinen Bewohnern, Hoheit.* Sie nickte *Natürlich sollt ihr den Wald nicht ausser acht lassen.das verstehe ich* Bragg sah zu mir und dann wieder zur Königin *Dann werde ich euch zur Seite stehen, wenn ich kann. Allerdings nur, wenn Emi dem zustimmt. Wir beide…sind eins.Und deswegen können wir nur zusammen agieren.* Die Königin sah mich fragend an. Ich sagte ihr nach einigem Zögern, das wenn ich den Wald in Sicherheit wüsste, wir uns gerne in Carima nach den Wölfen umschauen könnten. Sie bedankte sich bei uns, und wir gingen wieder zu unseren Plätzen zurück. Ich sah wie die Königin Bragg beobachtete und Angst um ihre Vasen hatte, aber ich wusste,wie vorsichtig Bragg sich bewegen konnte und schnunzelte nur.
Nach der Audienz, flogen wir zum Wald.. dort war weit und breit nichts von Wölfen zu sehen. Dann flogen wir zum dunklen Schloss, denn wir wollten sichergehen, das unsere Verbündeten nicht die Wölfe losgeschickt hatten. Denn wir wollten ihnen da nicht in die Quere kommen. Wir landeten im Hof des dunklen Schlosses und sahen uns um. Rasiel öffnete das Tor und begrüsste uns freundlich.Wir fragten ihn nach den Wölfen , aber er wusste von nichts, und meinte das auch Sergio mit sicherheit keinen Grund hätte, Wölfe loszuschicken. Wir bedankten uns und sagten ihm noch, das wenn er etwas hören sollte, uns bitte bescheid geben sollte. * Das werde ich Emily,danke für euer erscheinen*Ich lächelte ihm zu und sprang in den Sattel * Auf bald Rasiel* Er sah zu uns hoch * Auf bald meine Freunde*
Dann flogen wir über die Elbenwälder, wir trafen die Elbenkönigin und auch Lady Aliena und Lady Matisha an, aber auch sie hatten keine Wölfe gesehen. Wir flogen über Carima, aber nirgends war etwas von den Wölfen zu sehen.Dann kamen wir am Amazonenlager an, wo wir Sir Balduin , eine Fremde und einen jungen schwarzen Drachen sahen.Ich spürte wie Bragg zornig wurde.. ein Drache in Carima.. in seinem Revier.Er stiess eine kleine Flamme aus seinem Maul als Warnstoss aus. Ich sah erstaunt wie der kleine Drache umkippte.Er lag wie leblos auf der Seite und ich wunderte mich, das er bei diesem kleinen Feurstoss schon umfiel. Die Fremde rief zu uns hoch, das wir verschwinden sollten. Ich erwiederte * Warum sollten wir ? Wir sind im Auftrag der Königin unterwegs und suchen Wölfe, die Carima angreifen sollen* Sir Balduin rief auch schon zu uns hoch und fragte ob wir Wölfe gesehen hätten ? Ich verneinte dies. Die Fremde rief uns zu, das dieser junge Drache dazu abgestellt worden wäre, das Amazonenlager zu schützen. Ich lachte spöttich * Das ist ihm aber nicht gut gelungen *Die Fremde sah mich geringschätzig an * Ihr solltet euren Drachen besser unter Kontrolle haben *Bragg lachte grollend auf *Ich habe mich ganz gut selbst unter Kontrolle, ihr solltet euch besser unter Kontrolle haben Lady* Ich beugte mich im Sattel vor und flüsterte in Braggs Ohr* Lass uns weiterfliegen * Bragg nickte, wandte sich aber nochmal an den kleinen Drachen * Für heute hast du Glück, kreuzt du aber nocheinmal meinen Weg, wirst du mein Mahl* Der kleine Drache fing plötzlich an zu reden. Erstaunt sah ich zu ihm als er drohte * Vorher fresse ich eure Gefährtin* dann sprang er auf und schien auf wundersame Weise wieder geheilt zu sein. Er ging zum Angriff über. Bragg erhob sich sofort in die Lüfte, ich zog meine Waffe über, die ich in der Satteltasche hatte und ein Luftkampf entbrannte. Bragg schoss immer wieder Feuer aus seinem Maul nach ihm und ich attackierte ihn mit Pfeilen. Der schwarze Drache, flog nahe an uns heran und versuchte mich mit einem winzigen Feuerstrahl zu treffen.
Ich war überrascht das ihm anscheinend die Pfeile und Braggs Feuer nichts ausmachten, er traf mich leider mit seinem Feuer in die Seite und ich keuchte vor Schmerz auf. Bragg spürte es, und schraubte sich immer höher in die Lüfte, solange bis der kleine Drache uns nicht mehr folgen konnte und verschwand. Bragg schwebte einige zeit in der Luft und fragte ob alles in ordnung wäre.. er spürte meinen Schmerz, aber ich sagte das alles gut wäre, und das er auf schnellstem Wege zur Königin fliegen sollte. Wir landeten wieder im Königlichen Schlosshof und gingen hinein ins Schloss. Die Königin sah uns und kam aus ihrem Arbeitszimmer heraus. Sie sah mich erstaunt an, als ich mir die verbrannte Seite hielt.
* Habt ihr etwas in Erfahrung bringen können, fragte sie uns *Ich schüttelte den Kopf * In ganz Carima sind keine Wölfe zu sehen * Sie sah etwas beruhigter aus, aber ich meinte * Das einzigste beunruhigende was wir sahen war ein kleiner schwarzer Drache, und er verletzte mich* Ich deutete auf die verbrannte Stelle.* Noch ein Drache ?* fragte die Königin . * Ja * sagte Bragg * Wusstet ihr nichts davon Mylady? * Sie sagte das sie einige Drachen kennen würde, einen weissen und auch Bragg, aber keinen schwarzen Drachen.Und vor allen Dingen keinen solch aggressiven, meinte sie mit Blick auf meine Verletzung. Ich versuchte zu erklären wie es zu dem Kampf kam* Bragg sieht Carima mittlerweile als seine Heimat an und da ihr selbst ihm den Auftrag gegeben habt es zu schützen, ist es sein Revier, und er duldet ersteinmal keine Fremden Drachen in seinem Revier, deshalb gab er den Feuerstoss als Warnung ab, ich denke ihr versteht das ? * Sie nickte * Ja das verstehe ich*erwiederte sie. * Nun , er wird den kleinen Drachen töten Mylady, da er gedroht hat mich umzubringen *Erstaunt sah sie mich an und ich erklärte weiter.* Wir beide sind eins. Tötet der Drache mich, stirbt auch Bragg, und auch umgekehrt,wir sind aneinander gebunden*
Sie sah mich verstehend an, denn auch sie schien von dem Ritual gehört zu haben. * Ich werde ihn finden und ihn zuerst töten*sagte Bragg. Die Königin sah ihn an * Ja ich verstehe.* Ich sah fragend zur Könign *Nun Mylady was machen wir wenn wir ihn wieder sehen.. dürfen wir ihn angreifen ? Wie gesagt , er trachtet wohl nach meinem Leben * Sie nickte *Ja, ihr solltet ihn angreifen, er scheint böse zu sein, aber gebt auf euch acht* Ich dankte ihr und meinte das wir das tun würden.Ich wollte mich schon zurückziehen als die Königin mich mit einem * Psst Emily* zurück rief.Ich blieb stehen und sah sie an * Er ist ein sehr guter Tänzer* meinte sie schmunzelnd zu mir und deutete auf Bragg. Ich musste lachen * Oh ja Hoheit, das ist er, er erzählte mir, das er mit euch auf dem Ball getanzt hat* Bragg sah zur Königin * Es war mit eine Ehre mit euch zu tanzen* Ich lächelte und wir flogen in den Wald zurück.
In unserer kleinen Hütte angekommen, versorgte ich meine Wunde mit etwas Heilsalbe, Bragg verwandelte sich in seine menschliche Gestalt und legte schützend seinen Arm um mich. * Ich bleibe bei dir, hab keine Angst* Nun die hatte ich auch nicht,wenn Bragg bei mir war.
Auf bald.. eure Emily
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Emily sitzt beinebaumelnd auf dem Baum im Wald… alleine dieses mal, ohne ihre Tochter.Zuviel ist die letzte Zeit passiert und sie muss ihre Gedanken ordnen. Der Wind weht schon sehr kühl.. man merkt das der Herbst mit grossen Schritten einzug gehalten hat.Sie zieht einen Umhang fröstelnd um ihre Schultern und blickt in den dunklen Wald. Sie denkt daran das sie gestern beinahe gestorben wäre, hätten nicht soviele eingegriffen und geholfen und hätten nicht Sergio und Rasiel die rettende Idee gehabt. Sie denkt zurück an die letzten Wochen :
Vor gar nicht langer Zeit hat Mog das Band zwischen ihnen beiden mit den Worten * Das Band ist gelöst, so wie es die Götter wollen, in Frieden und im Gleichklang der Herzen.Mögen dich ewiges Glück und die Liebe begleiten* gelöst. Sie lächelte Mog an und er lächelte verstehend zurück.Von da an gingen beide getrennte Wege, obwohl sie sich doch immer wieder in der nächsten Zeit kreuzen werden. Zu vieles hat die beiden vereint, als das sie sich aus dem Weg gehen könnten… es auch nicht wollten. Auch an die merkwürdige Geschichte mit Lagos denkt sie zurück.. erst macht er ihnen Angst, verletzt sie und dann kommt er in den Wald als wenn nichts geschehen wäre, und entschuldigt sich für alles.. und verschwindet dann fast spurlos.
Auch denkt sie an jenen Dämon zurück den man Rasiel nennt.Es geschah an dem Abend, als das dunkle Schloss angegriffen wurde. Im Wald hörte man davon, doch mischten wir uns nicht ein, und abends erschienen ein paar Dunkle Wesen im Wald, die uns fragten ob nach diesem Abend der Pakt noch bestand hätte. Wir bejahten dies.. der Pakt hatte nun schon solange Bestand, und solange sie nicht von uns verlangten, das wir die Menschen angreifen, würde er auch weiterhin bestand haben.Einer dieser Wesen die an dem Abend da waren, war Rasiel, er schenkteRhiannon der Hohen Priesterin etwas.. was weiss Emily nicht mehr.. denn was dann geschah blieb viel mehr in ihrem Gedächnis haften.Eine helle Kugel erschien zwischen den Händen von Rasiel er konzentrierte sich mit aller macht darauf, und wendete sich dann zu Emily, er fragte ob sie etwas besässe , das sie oft bei sich trug. Sie deutete auf das Amulett an ihrem Hals,und er kam mit dieser leuchtenden Kugel näher.. etwas kam aus dieser Kugel heraus und verschwand in ihrem Amulett. Erschrocken blickte sie ihn an, aber er lächelte nur und meinte. *Ich übergebe euch einen Teil meiner Macht. Solltet ihr jemals in Schwierigkeiten sein, dann reibt an dem Amulett, ich werde es spüren und euch finden.Dies soll mein Dank an euch sein.* Dann verschwanden er und die anderen, Emily blieb noch lange am Lagerfeuer sitzen, berührte dieses Amulett und weiss bis heute noch nicht, was sie davon halten soll.
Dann denkt sie zurück an jenen merkwürdigen Tag als sie einen Mann schlafend auf ihrem Baum gefunden hat. Auf dem Baum, auf dem sie jetzt auch sitzt, und den sie und ihre Tochter irgendwann lachend und herum albernd *GörenBaum* getauft haben. Er stellte sich ihr als Bragg vor, sie redeten eine Weile und er stellte etwas merkwürdiges an.. er liess Bilder in ihrem Kopf erscheinen.. Bilder von grünen Augen und einem roten Drachen, der ihr merkwürdigerweise mehr als vertraut vorkam.Wer war dieser Drache.. sie kannte ihn.. sie hatte das Gefühl als wenn sie ihn schon immer kennen würden. Der Drache und der Mann gingen ihr nicht mehr aus dem Kopf. Sie traf den Drachen dann später wieder im Wald , sie setzte sich zu ihm und er fing wieder an Bilder in ihrem Kopf erscheinen zu lassen. Wieso konnte sie diese Bilder sehen.. fragte sie sich. Sie sah Bilder von dem Drachen und seinem Reiter.. seinem Soulmate. Sie sah mit entsetzen wie sein Reiter in einer Schlacht starb, und sie spürte die unendliche Traurigkeit in Bragg, das er nicht, wie die Vorhersehung es bestimmte, mit seinem Reiter und Soulmate gestorben ist.Er überlebte und ist seitdem.. seit 180 Jahren auf der suche nach einem neuen Reiter, seinem Soulmate.
Emily traf ihn sehr oft im Wald, in Gestalt eines Menschen, in den er sich verwandeln konnte, und auch in der Gestalt des Drachens, und immer mehr kam sie zu dem Schluss, das sie ihn schon ihr Leben lang kennt. Ihn nie gesucht aber ihn gefunden hat. Auch ihm schien es nicht anders zu gehen, denn eines Morgends sah er sie , wieder in Gestalt eines Drachens ernst an.*Ich habe mich entschieden Emily, ich habe meinen Soulmate gefunden* Emily sah ihn fragend an, aber er redete nicht weiter.. sah sie nur mit diesen grünen Drachenaugen an. *Ihr wisst es schon Emily.. seht in euer Herz * Dieser Blick traf ihre Seele, und dann verstand sie endlich.“ Nun, Emily, wollt ihr mein Soulmate sein? Meine Vertraute, mein Leben? Ich werde sterben für euch, wenn es sein muss * Sie sah ihn an und antwortete * Ja das will ich… ich gehöre zu euch* * Und ich zu euch* erwiederte er.
Er sah sie lange an *Ich gebe mich euch hin. Ihr seid nun mein Lebensinhalt. Euch werde ich schützen.* Er hob seine Pranke und hielt sie ihr hin.*Nehmt diesen Ring. Er ist uralt, geschmiedet von den Magiern von Heligonia. Er ist das Zeichen, das uns beide miteinander verbindet.*Sie entnahm seiner Pranke einen Ring und steckte ihn sich an den Finger.. sie fühlte eine wärme durch ihren Körper laufen und hatte das gefühl das der Wald erbebt. Bragg liess ein lautes Brüllen, gleich einem Donner seinem Maul entweichen. Ob das es jeder hörte in Avalon…*Bragg hat seinen Soulmate gefunden, nach fast 180 Jahren Suche * Dann sah er Emily wieder an und flüsterte .. *Endlich* Auch Emily sah in seine Augen* Ja die Suche ist vorbei Bragg, und auch ich habe ohne dich zu suchen.. dich endlich gefunden *
Emily streichelte seine Nase und er liess einige Rauchwolken aus seiner Nase strömen die ihr verspielt um den Kopf strichen. Erst dann merkten sie das Rhiannon und Hermine wohl schon die ganze Zeit in ihrer Nähe waren und das Bündniss mit angesehen hatten. Rhiannon und Hermine, gaben Emily und Bragg noch den Segen der Göttin, und hiessen diesen Bund für gut und vollbracht.Später unterhielten sich Bragg und Emily noch und er erzählte ihr, das noch etwas fehlen würde, um diesen Bund gänzlich zu besiegeln. Sie müsste sein Blut trinken, denn wenn der Soulmate sein Blut trinkt, würde er nicht so schnell altern und länger leben.* Ich will dich ja nicht schon so bald wieder verlieren* sagte er lächelnd zu ihr.* Unsere Lebensuhren müssen im Gleichklang sein *Emily sah ihn fragend an.. *Aber es haben doch schon so viele in Carima dein Blut zur Heilung bekommen* Er schmunzelte *Ja, aber nur meinem Soulmate beschert mein Blut langes Leben* Sie verstand und seufzte leise.. sie musste noch soviel lernen. Auch musste sie lernen zu spüren wo er war, wie es ihm ging, und soviel mehr…..
Die Tage verstrichen und Emily lernte.. lernte immer mehr und spürte das das Band zu Bragg immer fester wurde. Bragg wohnte nun im Wald und er gab auch Sergio sein Versprechen ihm zur Seite zustehen. Da Emily Sergio vertraute, würde er es auch tun.Gestern abend dann schien es als wenn die zeit gekommen wäre, das Band noch mehr zu festigen.Bragg , Silke und Emily, sassen im Wald.. die drei waren alleine.. Emily spürte, das Bragg etwas sagen wollte. Sie sah ihn an. * Emily, der Tag ist gekommen * Sie blickte zu ihrem Drachen hoch und verstand. * Wir leben jetzt schon eine Weile zusammen Und du hast in mir Gefühle geweckt, die ich nicht kannte..Es ist mir eine Ehre, dein Drache zu sein* Lächelnd und mit strahlenden Augen sah sie ihn an * Ich bin stolz darauf dein Soulmate zu sein.Stolz darauf das du mich gefunden und mich erwählt hast* sagte sie zu ihm * Nun, ich möchte, dass Deine Lebensuhr mit der meinen tickt* Emily sah ihn nur an und nickte* Was muss ich tun Bragg ? * Er spürte das sie Angst hatte, aber er meinte sie bräuchte sich nicht zu fürchten, er würde ihr beistehen.Er fragte nach einem Krug.. Silke holte ihn und er forderte Emily auf, ihm ihr Kräutermesser zu zeigen. Dann sagte er ihr welche Schuppe an seinem Hals sie lösen müsste , sie konzentrierte sich darauf und hatte die Schuppe dann auch schnell gefunden. Sie setzte ihr Messer an und hebelte die Schuppe etwas auf, das Blut das herunterlief fing sie in einem Krug auf. Als der Krug gefüllt war, schnappte die Schuppe mit einem hässlichen schmatzenden Geräusch wieder an ihre alte Stelle zurück.
* Nun.. Emily… trinke davon.Vertraue mir* Emily sah zu Silke, dann zu Bragg dann auf den Krug mit seinem Blut. Silke nickte ihrer Mutter ermutigend zu und flüsterte leise * Trink Mutti * Emily nickte ,setzte ihre Lippen an den Krug und liess das Blut in ihre Kehle laufen.Sie spürte wie ein warmes Gefühl sie durchströmte.. Liebe.. Vertrauen.. Zuversicht.. Freude.. all das spürt sie als sie das Blut trank. Bragg richtete sich auf und schrie in den Wald hinein *Ich, Bragg, Kampfdrache der 2. Division Tatzelfels, 3. Armee Heligonia, habe nun meinen Reiter gefunden. Mein Leben für dein Leben, Dein Leben für mein Leben! SO SEI ES! * Emily flüsterte leise * Mein Leben für dein Leben, Dein Leben für mein Leben!* Bragg spürte wie das Band, das beide nun verband von Minute zu Minute stärker wurde * Emily, danke… Es ist vollbracht… Spürst Du es?* Sie sah ihn mit einem warmen Lächeln an* Ich habe dir zu danken Bragg und ja.. ich spüre es.. das band wird immer stärker* Er beugte seine Schnauze runter zu ihr, und sie strich sanft mit ihrer Hand darüber *Dieses Band ist einzigartig….Das ich dich gefunden habe…* Er stockte, hörte auf zu reden und sie spürte mit einem male das etwas nicht stimmt.Bragg murmelte.. *So müde* Er dämmerte weg und sie schrie fast auf *Bragg was ist los ? was ist mit dir ? * In selbem Moment wie sie es sagte, spürte sie was war. Die Wunde.. dort wo sie in sein Fleisch geschnitten hatte.. sie blutete wieder, aber das Blut lief von innen an seinem Panzer herunter. Sie musste handeln und zwar schnell.
Doch was konnte sie tun ? Sie nahm ihr Messer und versuchte die Schuppe wieder anzuhebeln, es war schwierig und sie fühlte das ihre Kräfte sie verliessen. Bragg wurde immer schwächer , das merkte sie, und auch sie hatte schwierigkeiten sich auf den Beinen zu halten. Ihre Herzen und ihre Lebensuhren schlugen schon im Gleichklang.Silke half ihr die Schuppe zu lösen, gemeinsam drückten sie sie heraus, sie flog zu Boden.Emily zerriss das neue Kleid, das Bragg ihr kurz zuvor noch geschenkt hatte,und stopfte einen grossen streifen ihres Rockes auf die blutenden Wunde.. Bragg wurde immer schwächer und fiel schliesslich in Ohnmacht. Sie drückte den Stoff noch auf die Wunde, und dann brach auch sie zusammen und fiel zu Boden. Das Band war schon zu stark zwischen beiden.
Sie fühlte seine Schmerzen und je schwächer er wurde, desto schwächer wurde auch sie.Sie bekam kaum noch etwas mit, sie sah wie durch Braggs Augen und fühlte was er fühlte.Sie konnte ahnen das Silke alles versuchte und immer wieder neue verbände gegen die blutende Wunde drückte.. aber es half nichts, sie bluteten immer wieder durch. Biene kam zu ihnen mit einem merkwürdigen Wesen , beide versuchten Silke zu helfen, doch nichts, was sie machten half. Eine grosse Laache Blut lag auf dem Boden unter Braggs Hals und sie wurde immer grösser. Die Schuppe lag blutdurchtränkt darin.Silke hielt es nicht mehr aus und lief los.. sie suchte Rhiannon.Braggs Herzschlag wurde ungleichmässig, und mit ihm auch Emilys Herzschlag.Plötzlich spürte sie das Bragg etwas fühlte.. eine Aura.. die Aura von Sergio. In Emily keimte kurz Hoffnung, doch dann verschwand die Aura wieder. Sie hoffte das er zurückkommen würde. Er würde wissen wie man Bragg helfen könne.Seltsam .. dachte sie noch.. das Sergio immer da war wenn sie in Gefahr war und auch immer wusste wie man helfen konnte. Dann dämmerte sie wieder weg.
Rhiannon kam mit Silke angelaufen sie erkundigte sich kurz was passiert war, verstand und bereitete alles vor um Braggs Wunde zu nähen. Biene half ihr so gut sie konnte. Silke hielt Emily, die immer noch wie reglos auf dem Boden lag in ihren Armen und schluchzte * Verlass mich nicht Mutti * Rhiannon gab Silke eine Flasche mit ihrem Heilelexir *Versuch es ihr einzuflössen Silke* Dann wendete sie sich Bragg zu und versuchte mit Hilfe von Biene, die Wunde zu nähen. Doch das Elixier half Emily nicht.. solange sie Bragg nicht helfen könnten würde auch ihr nichts helfen.Sein Atem wurde immer schwächer und Emilys und sein Herz schlugen immer schwächer.Silke wiegte Emily in ihren Armen und summte ihr nordisches Kinderlied. Aber sie konnte es nicht hören.. sie wurde zusehends schwächer. Plötzlich setzte Braggs Herzschlag aus , Emily flatterte noch einmal kurz mit den Augenlidern, dann blieb auch ihr Herz stehen.
Silke schrie verzweifelt auf und Rhiannon rief die Göttin um Hilfe.. da ganz plötzlich puckerte Braggs Herz wieder.. sehr schwach noch und kaum zu hören. Und auch Emily schnappte nach Luft, ihr Körper bäumte sich kurz auf und ihr Herschlag setzte wieder ein.Rhiannon und Biene taten alles um Braggs Wunde zu nähen.. es war sehr schwierig und endlich waren sie fertig….. aber.. es half nichts. Das Blut des Drachens war sehr aggresiv und die Schnur mit der Rhiannon genäht hatte, löste sich auf und das Blut strömte wieder aus ihm heraus.Silke weinte hemmungslos *Bitte Mutti bitte komme zurück zu mir* Doch Emily konnte sie nicht hören. Bragg kam für kurze Zeit zu sich sah Emily auf dem Boden liegen und keuchte *Emi…. nein….. nicht….sterben* Eine Träne lief aus Emilys Augen und rann über ihre Wange als sie Braggs Trauer spürte. Aber sie wurde nicht wach. * Feuer.. Hitze.. heiss.. hilfeeee* hörte man Bragg leise stöhnen. Das Wesen das aussah wie ein Baum lief zum Lagerfeuer und kam mit einem brennenden Stock wieder. Er drückte das Feuer in Braggs Wunde, aber es half nichts, die Haut verbrannte und wurde schwarze.. sonst geschah nichts.
Da spürte Emily plötzlich wie wieder Hoffnung in Bragg aufkeimte. Sie spürte mit ihm das 2 Wesen gekommen waren, die ihnen helfen konnten. Sergio und Rasiel. Sie spürte Braggs Schmerzen und wie er leise flüsterte.. *nicht heiss genug..*Sergio kam näher und sah Emily auf dem Boden liegen *Emily * rief er aus und kniete sich zu ihr *Was ist hier geschehen ? *Sie öffnete kurz die Augen * Hilf uns * konnte sie nur noch flüstern, sie hörte Bragg leise sagen * Emily, es.. tut.. mir.. leid* Mit letzter Kraft murmelte sie Braggs Namen,ehe sie wieder die Augen schloss und weg dämmerte.Die anderen sagten kurz und sehr aufgeregt was geschehen ist. Biene sah Sergio verzweifelt an *Helft dem Drachen Sergio ich bitte euch… dann helft ihr auch Emily* Rasiel berührte den Drachen an der Schulter und Sergio blickte zu ihm.. *Was ist mit dem Drachen Rasiel ?* Rasiel strich dem Drachen die Schnauze entlang bis zum Hals blickte dann zu Emily und wieder zu Bragg zurück. *Wir bringen sie besser ins Haus* meinte Sergio und machte sich schon an Emily hochzunehmen doch das harte *Nein* von Rasiel hielt ihn zurück. * Trennt die beiden nicht..es wäre das verderben beider wenn ihr sie nun trennt* Auch Rhiannon warf ein * Emily kann nicht ohne ihn leben jetzt*
Bragg wurde wieder kurz wach und keuchte * Feuer.. heiss..sterben…beide….Hiiiiiiiiiiiiiiiilfeeeeeeeeeeee…..* Emily hörte seine Worte und stöhnte leise * Bragg … dein Leben für mein Leben.. mein Leben für dein Leben* Bragg schrie fast auf * Nein…Nicht…. sterben….Emily….* Rasiel sah zu Sergio *Sergio…zieht Emily etwas weg…bringt euch alle ein kleines stück in Sicherheit..* Doch Silke hielt ihre Mutter fest im Arm, bewegte sich kein Stückchen weg und Sergio nahm nur Emilys Hand und hielt sie fest.Und dann geschah etwas , das Braggs und Emilys Leben rettete. Rasiel hatte die Möglichkeit dazu.
Rasiel breitet die Hände vor Bragg aus und liess in seiner Hand langsam eine kleine flammende Kugel aufsteigen.Er streckte die Arme zur seite und entfachte ein paar feuerbälle *Ihr werdet nicht sterben…edles Wesen..*sagte er beruhigend zu Bragg.Dann sah er zu der Wunde, nahm seine rechte Hand und schob sie langsam in Braggs klaffende Wunde. Bragg riss die Augen auf und Emily spürte eine grosse Hitze und keuchte auf.Rasiel setzte die Hitze in seinem Körper frei und liess sie in Braggs Wunde fliessen.*Ihr wollt Hitze?…die sollt ihr haben…“ sagte Rasiel. Bragg liess den Kopf sinken mit vor Schreck geweiteten Augen und spürte dann nichts mehr , nur noch Emily, ihre Trauer, und ihren Schmerz.Silke fing wieder an zu weinen und stammelte hilflos ein paar Worte. Sergio strich ihr beruhigend durchs Haar und hielt weiter Emilys Hand. Und dann brach das Inferno los.
Rasiel entflammte regelrecht und Flammen schossen aus seinem Körper.. sie schossen in Braggs Wunde und legten sich um Braggs Körper.. auch Emily wurde von den Flammen eingehüllt. Alle anderen sprangen entsetzt auf und liefen ein paar Schritte zurück.. Angst in den Augen vor den Flammen die sich rasend schnell um Bragg ausbreiteten.Rasiel entfachte eine grosse Flammenwand um Bragg.. sie half ihm und sie verbrannte merkwürdigerweise auch Emily nicht. Im Gegenteil das Feuer fühlte sich gut für sie an. *Weiter.. mehr* stöhnte Bragg auf, der spürte das das Feuer ihm half.Rasiel liess immer mehr Flammen um Bragg aufsteigen.Rhiannon rief die Götter an, sie betete, Silke weinte und alle anderen waren zu erschrocken von dem was da vor sich ging.Rasiel zog seine Hand langsam aus Braggs Wunde, und nahm eine Klinge die vor Hitze nur so glühte. Er setzte die Klinge an Braggs Wunde an und zog sie langsam von oben nach unten, um sie zu veröden.* Feuer.. Hitze.. mein Lebenselexir* murmelte Bragg sah dann Rasiel an und fügte hinzu *Unser Lebenselexir*Rasiel nickte und schaffte es , die Wunde zu veröden, dann zog er all das Feuer das um Bragg und Emily herum tanzte in sich hinein und liess es dann in Braggs Körper fliessen.
Sein Panzer dampfte und sein Herz schlug wieder stärker, und auch Emily öffnete langsam die Augen.. sah sich um, sah Silke, Rhiannon und Sergio neben ihr knien,hörte wie Sergio leise ihren Namen sagte,versuchte sich kraftlos aufzurichten, aber schaffte es nicht.Sie öffnete den Mund und fragte mit rauher Stimme .. *Bragg ? * Sergio antwortete ihr * Er ist da Emily, er ist ganz in der Nähe * Bragg suchte Emilys Blick… sah sie an , glücklich und froh das sie nicht tod war und wendete sich dann Rasiel zu *Wer immer ihr seid…Ich stehe tief in euerer Schuld * Rasiel erwiederte * Es ist keine schuld..ihr seid wie ich….ich bin wie ihr….es ist…unsere Bestimmung * Emily schüttelte verwirrt den kopf * Was ist passiert ?.. Das Messer.. Blut.. * keuchte sie. Bragg versuchte sie zu beruhigen * Es ist nicht deine Schuld Emily. Der Schnitt, er war zu tief * Sergio fragte dann was genau eigentlich passiert sei und Emily sagte * Ich habe sein blut getrunken.. doch dafür musste ich eine Schuppe seines Panzers lösen* Er sah Emily verständnislos an *Warum? * Er schüttelte den Kopf * Ich meine… was sollte das bezwecken? *
Bragg sah Sergio an*Lasst es mich erklären. Wenn ich meinen Soulmate gefunden habe…dann *Noch immer verwirrt von dem geschehenen brach er ab und versuchte es erneut, aber Rasiel sagte * Das alte Ritual, es gibt es also immer noch* Bragg nickte zu Rasiels Worten.* Ja Mein Soulmate muss mein Blut trinken… Damit unsere Lebensuhren im gleichtakt laufen*Rasiel sagte leise *Die Verschmelzung der Seelenverwandten…nur einmal in der ewigkeit hat der Drache die Chance dies zu vollführen* Bragg sah ihn fragend an * Ihr kennt es?* Rasiel nickte. Sergio rollte nur verständnislos mit den Augen und Emily sagte leise zu ihm* Ich trank sein Blut, damit ich nicht zu früh sterbe* Sie lachte dann leise, da sie durch dieses Ritual doch beinahe gestorben wäre.Sergio sah sie an, schüttelte den Kopf und sie konnte in seinem Gesicht ablesen, das er an die andere Möglichkeit dachte, Emily unsterblich werden zu lassen. Sie schmunzelte und hörte dann wie Bragg zu Rasiel sagte * Ich hatte die Chance zum zweiten mal .Vor fast 180 Jahren habe ich in einer Schlacht meinen Soulmate verloren… Eigentlich müsste ich genauso tot sein wie er…*
Rasiel sah ihn erstaunt an*Wie habt ihr überlebt? Ihr müsstet genauso tod sein wie er* Bragg schüttelte seinen Kopf * Ich weiss es nicht, und ja ich müsste tod sein,aber ich bin es nicht. Ich suchte 180 Jahre, bis ich hierherkam. Und durch ein kleines Missgeschick wäre beinahe alles vorbei gewesen…* Traurig sah er Emily an.Emily stand auf, legte ihre Hand sanft auf Braggs Schnauze und sah die anderen an * Ich.. nein wir haben euch zu danken.*Sie sah Sergio und Rasiel bei den Worten an.Rasiel schüttelte den Kopf und Sergio meinte * Nein das braucht ihr nicht. Ihr habt Verbündete.. schon vergessen ?* Rasiel sah Emily und Bragg an *Wir sind eine Gemeinschaft…wir leben nicht nur in ihr…sondern helfen uns auch* Emily nickte lächelnd, trat einen Schritt zurück und trat auf etwas hartes.
Es war die Blutverschmierte Schuppe. Sie nahm sie an sich , machte sie sauber und steckte sie zu ihrem Amulett in den Gürtel ihres Rockes. Die anderen verabschiedeten sich nach und nach . Rasiel bat um die Erlaubnis etwas von dem blut mitnehmen zu dürfen, das in einer grossen Laache unter Bragg auf dem Boden lag. Bragg gewährte es ihm, und ging dann langsam und noch immer geschwächt mit Emily zu seiner Höhle.Sie legte sich unter seinen Flügel, den er schützend über sie ausbreitete und schlief ein.
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… Ja wir haben falsch gedacht, denn es wurde immer schlimmer. Nachdem wir das Buch versteckt hatten, gingen wir in unser Lager zurück. Auf dem Weg dorthin lief uns Henry, der Botschafter der Elben über den Weg. Wir begrüssten ihn freundlich und luden ihn ein mit in unser Lager zu kommen.Kurze Zeit darauf stiessen Shy und Malas noch zu uns, und es sah nach einem entspannten Abend aus. Silke holte ihre Laute hervor und machte Musik, während Malas und ich dazu tanzten.Wir vergassen für einige Zeit Lagos und das Buch. Als sich am späten Abend Henry dann von uns verabschiedete, hatte ich plötzlich ein komisches Gefühl im Magen. Und als ich dann eine Stimme hörte, die mir nur allzu bekannt vorkam, würde ich stocksteif, hörte schlagartig auf zu tanzen und blickte zum Eingang.
Silke legte ihre Laute beiseite und lief dann auch sofort zu Lagos und seinem Esel hin,streichelte das Tier und meinte frech “ Hallo mein Freund…. na ich frage mich ob der richtige oben sitzt “ Lagos grinste aber nur “ Euer vorlautes Mundwerk wird euch nochmal zum Verhängnis Silke“ Silke sah ihn an „Oh ich kann damit gut leben besser als …..“ sie hörte auf zu reden und fasste sich an die Hüfte “ Als wer ?“ fragte Lagos.Silke zog ihr Oberteil etwas hoch und ließ eine alte Narbe sehen “ …besser als damit… “ knurrte sie.Ich schüttelte den Kopf und zischte Silke zu..“ hör auf damit „ Malas flüsterte fast im selben Moment “ Versucht euch mehr zu beherrschen, Silke “ Sie sah uns an und verstand.. er durfte ja nichts merken.Er redete dann auch direkt davon, das er sein Buch vermissen würde. Ich sah Silke an und sie verstand und fing sofort an abzulenken indem sie versuchte Lagos ihren Käse anzudrehen. Er ging dann auch recht bald, zum Glück. Malas ging in seine Taverne und wir anderen gingen zu Bett. Ich grübelte noch lange darüber nach und fragte mich immer wieder, ob es ein Fehler war ihm damals zu vertrauen, ob es ein Fehler war ihn zu heilen, und ob es ein fehler war, das wir ihn damals nicht umgebracht haben, als wir die Gelegenheit dazu hatten, und ich Silke immer davon abgehalten hatte dies zu tun..Doch dann kam der nächste Morgen und ich wusste dann das wir wirklich viele Fehler begangen hatten…
Ich war im Lager und backte Brot, als ich seine Stimme hörte, die mir einen guten Morgen wünschte. Ich wirbelte herum und dachte ich seh nicht richtig. Er trug seine alten Magiergewänder. Er war wie früher wieder ganz in schwarz gekleidet. Ich deutete auf seine Gewänder und fragte ihn, ob er denn heute nicht in der Küche arbeiten müsse. Aber er winkte ab “ Ach, ich bin ja eher in der Schänke. Und die Gewänder…..nun ja, wie findet ihr sie? Ich denke sie stehen mir recht gut“ Ich lächelte gequält “ Ja sie stehen euch “ Stolz sah er an sich herab “ Ich komme mir darin richtig erhaben und stolz vor….wie ein Magier “ Ich sah ihn mehr als erschrocken an, versuchte meinen Schrecken aber zu überspielen und sagte nur leise “ Nun ja.. wenn ihr es sagt „
Zum Glück kam Tiara zu Besuch und ich bat sie herein. Ich stellte beide miteinander vor und hoffte das Tiara noch wusste, was ich ihr einst über Lagos erzählte. Lagos wandte sich dann auch direkt an sie“ Nun, schöne Tiara, was führt euch in den Wald der Geister, edlen Waldmenschen und versteckten Piratengauner? „ Ich blitzte Lagos an. Tiara antwortete nur “ Gute Freunde Sir Lagos “ und lächelte mir zu. Ich sah zwischen beiden hin und her und bemerkte dann das Lagos anfing kleine Kreise auf den Boden zu malen. „Was tut ihr da Lagos ?“ Er sah mich nicht an, sondern malte weiter .. drei grosse ineinanderverschlungene Kreise. Ich sah entsetzt darauf und er meinte ohne mich anzusehen “ Hmm ich weiss nicht,die Symmetrie der Kreise vielleicht Emily … Drei Kreise, gleichwertig….drei wie einer….eine Trinität sozusagen“
Ich blickte ins Feuer.. wollte nicht das er den Schrecken und das Entsetzen in meinen Augen sah… und hauchte fast ohne es zu wollen “ Trinität.. Triade..“ Ich schüttelte den Kopf und dachte nur.. Bitte nein.. nicht schon wieder !! Er redete leise weiter „Wie die Einheit aus Apfel der Weisheit, blankem Schwert und grollendem Feuer“ Er sah aus als wenn er grübelte und meinte dann „Vielleicht bedeuten die Kreise genau das, göttliche Weisheit, menschlicher Wandel, und üble Finsternis. Vielleicht aber symbolisieren sie auch…..Verderben, Vergessen und Dunkelheit“ Mir wurde schlecht.. immer schlechter und ich sah Lagos verstört an, er fixierte mich mit einem fast hypnotischem Blick und ich sinierte über die Wörter die er sprach, das Buch, die Kreise und auch von seinem Stab, von dem er meinte das er wieder wie ein alter Freund von ihm wäre.Es war mir nun mehr als klar.. er war zurück und er hat uns nur die ganze Zeit etwas vorgespielt !!!
Ich schreckte zusammen als Freya hereinkam, sie wünschte uns allen fröhlich einen Guten Morgen und setzte sich zu uns ans Feuer. Doch sie sah Lagos mit einem merkwürdigen Blick an. Sie war eine Seherin und spürte wohl auch seine dunkle Aura.Doch auch er schien sie zu spüren und fing an seine Lippen zu bewegen, als wenn er einen Bannspruch sprechen würde. Gedanken und Erinnerungen durchströmten mich, an den Tag als er mich entführte und ich sprang entsetzt auf.. musste aus dem Lager.. nur weg von ihm.. und ich lief Hals über Kopf in den Wald und sank vor der Beschützerin des Waldes auf die Knie. Ich vergrub das Gesicht in den Händen und schrie lautlos.. Nein es darf nicht war sein.. grosse Göttin, es darf nicht alles wieder von vorne anfangen.
Es dauerte auch nur ein paar Minuten, da stand Freya neben mir und berührte mich am Arm.. “ Emily, was ist los ? “ Ich sah sie an und redete dann wie ein Wasserfall, ich erzählte ihr alles von Lagos, was einst geschehen war und wie wir versucht hatten ihn zu heilen, und das ich glaube, das er wieder da ist.. wieder der böse Magier ist, der sich damals mit Dämonen eingelassen hatte.Doch dann sah ich sie an “ Er ist mit Tiara alleine.. komm schnell wir müssen zu ihnen “ Wir liefen los, aber Lagos und Tiara kamen uns schon auf halbem Wege entgegen. Tiara sah sehr verwirrt aus und konnte ihre Augen kaum von Lagos lösen.. flüsterte immer wieder leise.. “ Ein faszinierender Mann “ Ich sah sie ungläubig an und blickte dann zu Lagos.. er lächelte nur sehr spöttich, verabschiedete sich und ging .“Was ist mit dir Tiara ?“ fragte ich sie.. aber sie schien kaum auf meine Worte zu achten, verfolgte mit ihrem Blick weiter Lagos, als ob sie in dem Moment wo sie ihn nicht mehr sah etwas sehr kostbares verlor.
Es sah aus als hätte er sie mit einem Fluch belegt “ Tiara reiss dich zusammen.. er ist ein sehr böser Mensch,.. verfall seinem charme nicht“ sagte ich eindringlich zu ihr.. doch sie beachtete mich gar nicht und ging wie von einer unsichtbaren Schnur gezogen hinter Lagos her.Freya und ich sahen uns schulterzuckend an, liefen ihr aber dann doch hinterher. Sie bewegte sich unglaublich schnell, ich wusste wieso, doch Freya nicht, aber ich sagte nichts, weil ich Tiara nicht verraten wollte. Endlich hatten wir sie eingeholt.Sie stand wie gebannt an der Brücke und sah in die Richtung in die Lagos gegangen zu sein schien. Doch plötzlich zischte Freya “ Seid still, hier ist noch etwas “ Ich sah mich um, konnte nichts sehen, oder hören, aber das kam mir alles sehr bekannt vor.“ Schnell in den Druidenkreis “ rief ich ihnen zu und wir zogen Tiara hinter uns her in den Wald zurück.Freya und ich sprangen fast in den Druidenkreis, aber Tiara wich ängstlich zurück “ Nein Emily , hier kann ich nicht hin“ Sie lief wieder zurück und ich sah sie den Weg nach Harbour einschlagen. Freya und ich setzen uns in den Kreis und sie fing auch sofort an zu meditieren und ich verfiel in eine art Trance und dachte über alles nach was früher gewesen ist.
Nachmittags traf ich auf Rhiannon und ich erzählte ihr alles was die letzten Tage passiert war. Sie war genauso erschrocken und entsetzt darüber wie ich, da sie doch damals fast alles mitbekommen hatte.Silke kam kurze Zeit später zu uns und ich erzählte ihr dann auch was am Morgen und wohl auch mit Tiara passiert war. Rhiannon und ich waren der meinung das wir uns irgendwie schützen mussten. Silke knurrte “ Ich weiss wie ich die meinen zu schützen habe … auch wenn es das letzte ist was ich tue“ Ich sah sie an und meinte leise “ Diesesmal.. das schwöre ich dir.. dieses mal werde nicht mehr weich und versuche ihm zu helfen.. diesesmal will ich ihn tod sehen.“ Sie nickte nur “ Ja Mutter das kann ich verstehen“ Rhiannon sah uns eindringlich an “ Ich werde ein ritual vorbereiten, alles sammeln was uns der Wald dazu bietet.. Wir müssen ihn ändern…gegen diese dämonische kraft kommen wir sonst nicht an“ Ich seufzte leise “ Rhiannon.. genau das haben wir damals gemacht und versucht,versucht ihn zu ändern,aber du siehst ja was drausgeworden ist“ Sie nickte traurig.
Es wurde Zeit für die Gerichtsverhandlung , bei der Sergio angeklagt werden sollte. Ich hoffte das er glimpflich davonkäme, und wir gingen alle zusammen hin. Doch im Gebäude trafen wir auch schon auf Lagos.Er fing auch sofort an mit seinen Sticheleien. Er grinste mich arrogant an „Seid gegrüßt Emily, Hüterin der Eicheln und Eichhörnchen“ Doch ich ließ mich diesesmal nicht aus der Ruhe bringen „Grüsse Lagos.. Hüter der Backrollen und Salzsäcke.. “ grinste ich zuckersüss zurück.“Ich hörte von allerlei Dieben im Waldvolk Emily.Die Königin wirds nicht freuen.“ Ich lächelte weiter süsslich.. “ Ach Lagos.. die Königin freut sich über sovieles nicht“ Malas sah zu Lagos “ Habt ihr nichts in eurer Küche zu tun?“ Doch Lagos achtete nicht auf ihn und meinte zu mir „Ihr müsst es ja wissen, Fürstin der Rebellen“ Plötzlich spürte ich wie eine alte Kraft langsam aber sicher in mir hochkam.. noch nicht wie früher aber es reichte um Lagos entgegenzutreten.
Ich ging zu ihm hin und sah ihm ernst in die Augen, überhörte die erschrockenen Rufe von Silke, Rhiannon und Malas , die mich alle zurückhalten wollten.Ich baute mich vor ihm auf und zischte ihm wütend entgegen “ Wagt es nicht.. wagt es nicht meine Wut herauszufordern Lagos“ Dabei tippte ich mit meinem Finger bei jedem Wort heftig gegen seine Brust. Meine Augen blitzen vor Zorn “ Hört damit auf Lagos.. ihr wisst was sonst passiert.. “ Ich drehte mich herum und ging zu den anderen zurück, die mich entsetzt ansahen. “ Mutter “ sagte Silke nur vorwurfsvoll und auch voller Angst um mich. Zitternd vor Wut blieb ich stehen und versuchte mich auf die Gerichtsverhandlung zu konzentrieren, bekam aber kaum etwas davon mit, und schielte immer wieder aus den Augenwinkeln zu Lagos.
Silke wurde langsam schlecht von den ganzen Leuten und sie verliess den Saal, Rhiannon und ich gingen ihr schnell hinterher, da wir auch Lagos nicht mehr im Gerichtssaal sahen, und vermuteten das schlimmste. Wir trafen sie unten vor dem Gericht und gingen zusammen mit ihr in den Wald zurück. Wir hatten das komische Gefühl, das uns jemand folgte, konnten aber nichts sehen. Plötzlich hörten wir jemanden ganz laut das Wort “ Pontis “ rufen. Ich erschrak.. “ Er weiss das Wort, verdammt woher weiss er es ? “ Wir liefen zum See und sahen das der geheime Weg über dem See sich bei dem Wort geöffnet hatte. Wir liefen über den Weg und zur Insel, wo wir auch das Buch versteckt hatten. Lauernd sahen wir uns um, aber wir sahen niemanden.
Wir sahen ihn nicht, er schien wieder unsichtbar zu sein, wie damals, als er so oft unsichtbar seine spielchen mit uns trieb, doch wir hörten Lagos ein paar Worte murmeln , und dann hatten wir alle drei eine Rose in der Hand. Verwirrt blickten wir uns an.Ich warf die Rose auf den Boden, zertrat sie und schleuderte die Reste in den See. Rhiannon fing sofort an die Göttin herbeizurufen “ Grosse Mutter Göttin sei bei uns, gib uns die kraft diesem zu widerstehen“ Wir hörten Lagos nur höhnich lachen und er sagte “ Eine kleine Abkühlung wird euch sehr gut tun “ Wir spürten wie wir von einer Macht hochgehoben wurden und alle drei landeten wir im See. Prustend tauchten wir wieder auf und kletterten ans Ufer .
Ich sah mich suchend um und versuchte ihn aus der Reserve zu locken “ Ist das alles Lagos ? .. Ist das alles was du kannst ? “ Er lachte dröhnend „Nun, Emily….ihr wisst nicht wer ich bin.Ich bin der Kochlöffel von Sir Dotterkelch“ Ich sah verwirrt um mich.. was redete er da für einen Unsinn.. Kochlöffel ? Ich öffnete den Lederbeutel und nahm das Band mit dem Dreifach Mond, dem Zeichen der Göttin heraus und band es mir um den Hals.Er schrie laut „Das Buch, Piratenweib ….Wo ist mein Buch? “ Rhiannon kniete sich hin und rief die Göttin an, betete zu ihr, ich ging mit der Kette um meinen Hals, in die Richtung in die ich ihn vermutete und sagte“ Das Buch wirst du nie mehr in die Finger bekommen.. und nenn mich nicht Piratenweib“ Ich hörte ihn röcheln, ich musste wohl in seiner Nähe sein, und die Anrufung der Göttin und der Dreifachmond, schienen ihm wohl einige Kraft zu nehmen.
Silke schrie “ Wo bist du, du ausgeburt der Hölle ? “ Er antwortete „Ihr solltet einem Kochlöffel trauen und nicht vorzeitig über Himmel und Hölle sprechen Silke“ Was hatte er nur immer mit seinem Kochlöffel, dachte ich , aber durch seine Antwort, die ganz nahe an meinem Ohr war, wusste ich wo er war. Ich sprang zurück und deutete in seine Richtung.. “ Dort ist er Silke “ Ich hob einen Stein auf und warf ihn in seine Richtung, aber er schien sein Ziel zu verfehlen, doch er murmelte einen Fluch und ich wurde in die Luft gehoben, und dann wieder unsanft auf den Boden zurückgeworfen. Stöhnend rappelte ich mich auf, um gleich darauf wieder mit den anderen beiden durch die Luft und in den See geschleudert zu werden. Wir krabbelten wasserspuckend ans Ufer. Ich strich mir die nassen Haare aus der Stirn und schrie in seine Richtung “ Macht das nicht nochmal Lagos.. ich setze Himmel und Hölle in bewegung um euch endlich zu vernichten , dessen seid euch gewiss “ Er lachte nur dröhnend „Gebt einem Magier zurück, was ihr einem Tölpel gestohlen habt. Und es wird Friede sein“
Ich sah zu Rhiannon und flüsterte leise.. lenk ihn ab, sie nickte und ging langsam auf ihn zu, betete dabei immer wieder die Göttin an und ich ging schnell in den See und schwamm um den grossen Felsen herum. Ich kletterte hinter dem Felsen wieder ans Ufer und schlich mich von hinten an ihn heran. Suchte dabei den Boden ab und fand einen grossen Stein. ich grinste und hob ihn hoch. Dann warf ich ihn mit aller Kraft in seine Richtung, hörte ein sehr lautes “ Aua“ und ein fluchen und dann war es still.Wir warteten und horchten gebannt, aber wir konnten nichts mehr hören, er schien es wohl für heute aufgegeben zu haben.
Ich sah zu den Trümmern unter denen das Buch lag. “ Wir können es nicht hierlassen Mutter“ meinte Silke. Ich nickte nur und Rhiannon meinte, lass uns einen anderen Ort finden, ich werde einen Schutz darüberlegen. Ich nickte wieder nur, sehr müde und erschöpft. Wir nahmen das Buch mit ins Lager , zogen uns dort erstmal trockene Sachen an und gingen in den Druidenkreis, wo wir dann beratschlagten, wo das Buch am besten zu verstecken sei…
Dann warteten wir.. warteten auf Lagos und die Dinge die noch kommen sollten.
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Seid gegrüsst..
Mit zitternden Fingern schreibe ich heute meinen Eintrag.. zitternd aus Angst und auch voller Hass der in mir brodelt, obwohl es eigentlich wie immer harmlos anfing. Ich sass im Wald auf dem Baum am Eingang und wartete auf Silke. Leo gesellte sich zu mir und wir redeten über dies und das, als Lagos, der ja jetzt schon länger in der Schlossküche arbeitet im Wald auftauchte. Nun das war nichts ungewöhnliches, da wir oft mit ihm handelten. Denn er brauchte oft einige Sachen für Koch Dotterkelch. Er ritt auf seinem Esel an uns vorbei und ich grüsste ihn, wir unterhielten uns eine Weile als er plötzlich etwas sagte, das mich sehr stutzig machte. “ Stellt euch vor Emily, ich vermag es wieder die Buchstaben zu lesen, als hätte ich es immer gekonnt „
Stirnrunzelnd sah ich ihn an. Als wir ihn damals mit Hilfe der Elben wieder in seine Menschliche Gestalt zurückholten, und den Dämon der von ihm Besitz ergriffen hatte, vertrieben haben, verlor er sein Gedächnis, an fast alles was war. Er fing an in der Schlossküche zu arbeiten und spielte allen den trotteligen Küchenhelfer vor. Ja ihr habt richtig gelesen, denn wie ich heute weiss, spielte er ihn nur. In Wahrheit erlangte er mehr und mehr sein Gedächnis zurück. Ich fragte ihn dann auch sofort ob er sich an mehr erinnern würde. Aber er verneinte, sah mich aber merkwürdig an. Dann sagte er, das er viel in der Bibel lesen würde, und auch ein anderes sehr dickes Buch in seiner Truhe gefunden hätte, dessen Sprache er aber nicht verstehen würde. “Welches Buch, Lagos ?“ fragte ich ihn betont gelangweilt.“ Das Buch heißt Grimmer oder Grimor oder so ähnlich“
Ich spürte eine Gänsehaut meinen Rücken runterlaufen, denn ich wusste genau von welchem Buch er sprach.Und ich wusste auch, das er den richtigen Namen des Buches wusste.. ich sah es an seinem Gesicht. Eine plötzliche Kälte erfasste mich, sollte alles wieder von vorne losgehen ? Ich tat als wenn ich nicht wüsste von welchem Buch er sprach, und er beschrieb es mir.. sah mich aber mit kalten Augen dabei an. “ Es ist ziemlich schwer, mit nem schwarzen Einband und einem Stern vorn drauf in einem Kreis “ Als ich diese Beschreibung hörte, war ich mir vollkommen sicher. Es war der Grimoire!!!
Mog hat mir damals als sich Lagos so viel mit der Triade der Dämonen beschäftigte und uns wochenlang in Orkgestalt in Atem hielt,viel davon erzählt.Ich seufzte leise und dachte.. warum muss Mog ausgerechnte jetzt auf Reisen gehen.Kurz darauf kamen Silke und Malas und gesellten sich zu uns. Lagos verabschiedete sich dann auch nach ein paar kleineren Streitereien mit Silke und wir erzählten Malas und Leo alles über Lagos.Ich beschloss am Abend mit Silke zur Schlossküche zu gehen und dort im Keller in Lagos Zimmer, das Buch zu holen. Er durfte dieses Buch nie mehr in die Hände bekomen, und er durfte es nie mehr lesen.
Wir wussten das Lagos abends nach Feierabend oft die Elbenwälder durchstreifte und auch Koch Dotterkelch dann öfters an seinem Herd einschlief. Wir trafen uns also bei mir im Lager , ich nahm meinen Rucksack, Silke ihre Dietriche und liefen los.Am Schlosstor trafen wir auch 2 Wachen die uns nur stumm anblickten und uns keinen Einlass gewähren wollten. Ich deutete auf meinen Rucksack und meinte das ich einige Äpfel für den Koch hätte. Aber irgendwie schienen sie uns nicht zu glauben. Silke und ich zwinkerten uns zu , und sie zupfte an ihrem Oberteil herum und ich zog meinen Rock etwas höher und warf einem der Wachen eine Kusshand zu „Ach kommt, nun habt euch nicht so.. wir haben etwas für den Koch“ Silke strich ihr Oberteil glatt und meinte „ Oder wollt ihr das euer Koch schlechte Laune hat? “ Wir sahen die beiden mit einem lasziven Blick an und schliesslich gaben sie uns lächelnd den Weg frei. “ Männer.. “ meinte ich spöttisch zu Silke als wir ausser Höhrweite waren “.. sie fallen jedesmal drauf rein! “ Wir kicherten und liefen zur Schlossküche.
Wir schlichen uns an die Türe, und ich linste herein. Dotterkelch stand am Herd mit dem Rücken zu uns gewannt, und einer Rumflasche in der Hand. Wir nickten uns zu und ich schlich lautlos hinein, und nahm hinter dem Tisch Deckung, Silke folgte mir leise. Wir krochen weiter bis zu der kleinen Mauer an der ein paar Säcke standen, auch dahinter konnten wir Deckung nehmen und sprangen dann flink über die kleine Mauer auf die Treppe, die hinunter zu Lagos Kammer im Keller führte.Bei der Göttin was herrschte hier für eine Unordnung alles lag übereinander.. Kleider, Säcke.. aller möglicher Kram. Wir suchten und suchten, aber fanden die Truhe nicht.“ Wie soll man in der Unordnung eine truhe finden ?? “ ich sah ratlos zu Silke, sie erwiederte “ Wo würdest du eine Truhe hinstellen Mutter ? “ Ich überlegte und plötzlich fiel es mir ein. “ Na klar.. unters Bett „
Und richtig, da stand sie auch, wir zogen sie mit vereinten Kräften hervor.. doch sie war abgeschlossen.Doch Silke grinste und holte ihren Ditrich heraus, und es dauerte auch nicht lange und sie hatte das Schloss geknackt. Vorsichtig öffneten wir die Truhe und ein paar staubige Gewänder kamen zum vorschein. Seinen alten Stab, den wir unter den Gewändern fanden, legten wir auf seite, er interressierte uns vorerst nicht, da er am Morgen hatte verlauten lassen, das er Geld bräuchte und ihn vielleicht an Rhiannon verkaufen wollte. Ausserdem wollten wir nicht zuviel Aufsehens erregen, wenn auch noch sein Stab weg wäre.
Da plötzlich sah ich es. Ich hielt den Atem an und hob das schwere schwarze Buch aus der Truhe. “ Schnell Mutter, steck es in den Rucksack“ Doch ich schüttelte nur den Kopf und öffnete das Buch.Furchtbare Bilder von Engeln, Dämonen und merkwürdiger anderer Gestalten sah ich auf den Seiten.. ich blätterte es durch, aber die Schrift war nicht zu lesen. Solch eine Schrift sah ich noch nie. Ich sah drei ineinanderverschlungene Kreise, und viele andere Symbole, als mir plötzlich ein Zettel entgegenfiel. Ich öffnete ihn und sah mit erschrecken das dort in Lagos Handschrift ein paar Wörter standen *** Triade der Dämonen ***
Ich schüttelte mich und spürte schon wieder dieses beklemmende Gefühl.. von der Triade der Dämonen wusste ich genug, da ich ja damals mit einem von ihnen sprach als Lagos mich in diese Höhle entführt hatte.Ich rollte den Zettel zusammen, und steckte ihn in den kleinen Beutel, der um mein Bein gebunden war, nahm das Buch an mich und legte es vorsichtig in den Rucksack. Wir liefen so schnell wir konnten die Treppe wieder nach oben, nahmen den gleichen Weg gebückt, an Fässer, Säcke und Tische vorbei und standen schliesslich auf dem Burghof. Wir liefen in den Wald als ob der Teufel hinter uns her wäre, aber ich musste sehr oft Pausen machen, da das Buch unheimlich schwer war.
Keuchend kamen wir im Wald an“ Wohin damit Silke ? “ Sie zuckte mit den Schultern und wir sahen uns um. Schliesslich fiel mir etwas ein. Zur Insel raunte ich, und wir liefen wieder los. Am See am alten Ruinentor, sagte ich leise das Wort “ Pontis“ Und der geheime Weg über den See und zur Insel tat sich auf. Wir liefen rüber und standen schliesslich vor der Zelle in der wir einst Lagos gefangen hatten. Links daneben lagen einige Steine und alte Bruchstücke der Ruine herum und ich schob das Buch darunter. Nahm noch einen grossen Stein und rollte ihn darüber. “ So das sollte reichen Silke“ Sie nickte und wir beide lächelten uns an, in der Hoffnung, das alles nicht so schlimm werden würde, wie wir es uns dachten…
Doch wir haben falsch gedacht….
( Wer mehr über Lagos lesen möchte und was alles geschehen ist, sollte oben in der suche Lagos eingeben, oder einfach auf diese Links unten klicken. Dann weiss man wenigstens das wichtigste ^^ )
http://emilypirat.wordpress.com/2009/03/05/lagos-und-die-damonen-der-verderbnis/
http://emilypirat.wordpress.com/2009/04/06/lagos-der-damon-und-die-elben/
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Ich grüsse euch…
Manchmal habe ich es im Gefühl wenn irgendwas in der Luft liegt. So kam es das ich vor einigen Tagen, auch mit diesem merkwürdigen Gefühl im Bauch, auf der suche nach Tiara war. Ich ging zu ihrem neuen Haus in der Stadt , aber dort traf ich sie nicht an.Als ich mich umwandte sah ich aus der Ferne Silke und Tiara aufgeregt mit den Armen fuchtelnd auf mich zurennen. “ Schnell ins Haus Emily“ rief Tiara mir zu.. ich dreht mich ohne zu fragen,wie der Blitz um und stürmte wieder zu ihrem Haus. Drinnen angekommen mussten sich Tiara und Silke erst einmal beruhigen, ehe sie mir erzählen konnten, was los war. Es hatte sich wohl jemand der angeblich bei uns im Wald wohnt, ins dunkle Schloss verirrt. Aber , laut Tiara hätte Sergio ihn zwar danach gefragt, wo er herkäme, aber keine klare Antwort von dem anderen bekommen. Erst nachdem Sergio und Tiara sich an ihm gesättigt hatten, er zu schwach zum weglaufen war und Tiara ihm seine Wunden versorgt hatte,ist er wohl mit der Sprache herausgerückt.Sergio war da schon nicht mehr da, und nur Tiara hatte es mitbekommen.
Ich grübelte und fand das alles recht merkwürdig, und es erklärte auch noch nicht, warum Tiara und Silke wie auf der Flucht zu sein schienen.Nun das konnten mir die beiden recht schnell erklären. Silke war bei Tiara im Schloss und Tiara hatte ihr von dem Fremden erzählt, der angeblich bei uns im Wald wohnen soll. Plötzlich ist Stacy aufgetaucht und schnüffelte herum und wollte wissen, warum Silke im Schloss war. Und da Stacy und Silke, in keiner sehr guter Beziehung zueinander standen, sondern sich im gegenteil immer fast die Köpfe einhauen, wenn sie sich sehen, mussten sie sich eine Ausrede einfallen lassen. Diese war wohl nicht so besonders gut gewesen und die beiden stürzten schnell aus dem Schloss um Stacy abzuhängen.
Ich fragte dann Tiara wie sein Name wäre, und Silke die wohl schon mit ihm gesprochen hatte als sie im Schloss war meinte “ Er sagte, das man ihn Ameroras nennen würde“ Ich runzelte die Stirn “ Diesen Namen habe ich noch nie gehört“ fragend blickte ich Silke an, aber auch sie schüttelte den Kopf “ Ich kenne ihn nicht Mutter, ich weiss nur das er sehr frech ist und wir ihn da unten versauern lassen sollten “ grinste sie frech. Nein dachte ich, das geht nicht, ich muss herausbekommen, ob er die Wahrheit sagt. “ Bring mich ins Schloss Tiara“ forderte ich sie auf. Sie war erschrocken “ Nein Emily, wenn man uns erwischt, es würde mein Tod bedeuten “ Ich schüttelte den Kopf, nein Tiara, das würde ich nie zulassen, ich werde mir etwas einfallen lassen, das man dich nicht mit reinzieht.
Wir liessen Tiara vorgehen, sie sah mich zwar immer noch zweifelnd an, aber ich nickte ihr nur beruhigend zu. Nach einer halben Stunde gingen Silke und ich ihr dann hinterher, klopften an das Tor und verlangten mit Tiara zu sprechen. Es machte uns auch jemand auf, der aber zum Glück sehr schnell verschwand und wir waren mit Tiara alleine. “ Wartet hier “ bat ich die beiden und lief geschwind die Gänge hinunter die ich mittlerweile wie meinen Wald kannte und kam dann auch schnell zu den Kerkern. Ein mir völlig Fremder sass dort und ich sprach ihn an.
„Sir man erzählte mir, das ihr euch als jemandem aus dem Waldvolk ausgegeben habt.“ Verwirrt blickte er mich an “ Ja.. und weiter? „Mit blitzenden Augen sah ich ihn an “ Seid ihr es oder seid ihr nicht aus dem Wald.. wenn ihr es seid, dann könnte ich euch helfen.. wenn nicht..“ Ich sprach nicht weiter und zuckte nur betont gelangweilt mit den Schultern.Ich wollte ja nur herausbekommen, ob er die Wahrheit sprach oder nicht. Er schmunzelte und meinte spöttich „Wie viele mir doch helfen wollen, und es dann doch nicht können… Ich lebe im Wald. Sagte ich doch“ Prüfend sah ich ihn an „Ich sah euch dort noch nie.. wen kennt ihr dort ? Könnt ihr mir wenigstens einen Namen nennen ?“ Er sah mich von oben bis unten an und meinte wieder sehr ironisch „Eine solche Schönheit wie ihr,wäre mich auch gleich aufgefallen… ich lebe allerdings sehr zurückgezogen und meide die anderen wenn es geht“ Ich seufzte und rollt entnervt wegen seines Süssholzgeraspels mit denAugen „Nun dann seid ihr ein Lügner, wenn ihr nicht wenigstens einen Namen nennen könnt“ Er sah mich an und meinte “Dann verschwendet lieber nicht eure Zeit mit leeren Worten und geht bevor sie euch auch fangen “ Ich wurde immer genervter und dachte das Silke recht hätte, er war viel zu frech, aber so leicht gab ich nicht auf. Süsslich lächelte ich ihn an „So schnell fängt man mich nicht, im gegensatz zu euch “ Dann fiel mir etwas ein „Wo haltet ihr euch im Wald auf ? Liegt dort etwas das ich mir sicher sein kann das es euch gehört ?
Er lachte leise „ Wenn es euch hilft, ich habe ein Zelt aufgeschlagen… allzuviele sollte es davon nicht im Wald geben dort ist eine Tasche mit meinem Namen drauf.. Ameroras. Ich nickte.. „Danke ich werde sie suchen.. aber jetzt muss ich weg, ich komme euch holen, wenn ihr die Wahrheit sagt“
Ich lief aus dem Kerker hoch zu Silke und Tiara ,ich sagte nur kurz das er aus dem Wald wäre und bedankte mich bei Tiara “ Du hast was gut bei mir “ Sie wollte wie immer nichts davon wissen, und ich sagte das ich mir etwas würde einfallen lassen, denn einfach so wollte ich ihn nicht aus dem Kerker holen, da es ja Tiaras Aufgabe war ihn zu bewachen, und ich wollte auch erst sehen, ob Ameroras die Wahrheit sprach.Also schnappte ich Silke ging mit ihr aus dem Schloss und lief zurück in den Wald. Unterwegs erzählte ich ihr alles, und im Wald angekommen suchten wir nach der Tasche. Aber.. wir fanden sie nicht. Nach langem suchen entdeckte ich etwas glänzendes im Gebüsch. Ich bückte mich und sah das es der Verschluss einer Tasche war.. sie war zerissen , anscheinend hatte ein Wolf sie weggezerrt vom Zelt. Als ich die Tasche nahm und sie öffnete sah ich innen eingestickt einen Namen *Ameroras*Silke und ich sahen uns an. “ Er spricht die Wahrheit Mutter“ “ Ja sagte ich.. ich werde wieder zum Schloss müssen “ seufzte ich.Wir warteten noch eine ganze Weile, und besprachen was ich tun könnte sodas der Verdacht nicht auf Tiara fällt. Aber uns viel nichts ein, bis ich plötzlich eine Idee hatte. Silke sah mich kopfschüttelnd an “ Na wenn das mal gut geht “ „Es muss einfach “ erwiederte ich.
Ich ging zurück ins Schloss und bat um Einlass, Tiara sah mich erschrocken an , als sie und Sergio mir das Tor öffneten, ich nickte ihr aber beruhigend zu und wandte mich an Sergio. Ich muss euch dringend sprechen Sir. Er nickte und geleitete mich in einen Raum. Jovial sprach er“ Was verschafft mir die ehre eures Besuches? “ Ich wollte ihn nicht allzuschnell verdächtigen und fragte ihm geradeaus,ob er wüsste wen er da *zu Gast * im Kerker hätte. Erstaunt sah er mich an“ Was wißt ihr von meinem Gast?“ Ich sah ihm geradewegs in die Augen.. Tiara entschuldigte sich damit, das sie etwas zu Hause erledigen müsse und liess uns alleine.“ Nun ich war unten “ sagte ich, als Tiara die Türe hinter sich schloss.Er erhob seine Stimme und schrie mich fast an “ Ihr wart was?? Emily – ihr wißt dass ich das nicht billigen kann!Wie kommt das? Was schnüffelt ihr im Kerker herum? “ Puhh ..nun hoffte ich das ich ihn mit meiner Ausrede beschwichtigen konnte.
“ Nun Sergio, ihr wisst vielleicht, das Silke und ich als Nahrungsquelle für Tiara dienen ? “ Ich senkte meinen Blick, sah ihn aber unter halbgeschlossenen Augen an und bemerkte wie er schluckte und hörte sein stottern“ Nun.. nein.. das wusste ich nicht…“Ich schmunzelte innerlich und fuhr fort “ Nun wir waren hier bei Tiara und als sie sich an Silke sättigte, hörte ich lautes rufen unten.. und.. nun ihr kennt mich, ich bin neugierig“ Er seufzte “ Nun gut.. ich habe einen Menschen dort unten eingesperrt“ Ich nickte“ Bitte werft es Tiara nicht vor, aber ich lenkte die beiden ab und lief runter“ Und deswegen seid ihr hier?“ fragte er mich. Ich nickte abermals “Und wisst ihr auch das er zum Waldvolk gehört ?Er ist einer von uns “ Er blickte erstaunt auf “ Einer von… ? “ “ Ja “ sagte ich nur und sah ihn forschend an“ Wusstet ihr es Sergio ? „ Er schüttelte den Kopf „Nein… ich fragte nach seinem Namen und seiner Herkunft, aber er antwortete nicht, also… dachte ich es ist ein herumschnüffelnder Bürger, der Streit sucht und er kam mir gerade gelegen sein Blut war ein ersehntes Mahl, zudem ich eben erwacht war und Durst hatte“
Ich sah ihn fragend an “ Was können wir jetzt tun ?“ Fast zur gleichen Zeit sagte er „ Nun gut, Emily… ihr habt diesen Mann gesehen… was ist euer Vorschlag?“ Ich zuckte nur mit den Schultern und fragte ob ich ihn mitnehmen könne.
„Nun Tiara hat seine Wunden versorgt und ihm zu trinken gebracht. Ich denke, wenn er in guter Verfassung ist, steht dem nichts im Wege… allerdings.. “ Ich sah ihn fragend an.. “ Ja ? „ Er sagte lange nichts, sah mich nur an, aber schüttelte dann mit dem Kopf „ Nichts.. es sei ihm verziehen“ Ich lächelte “ Ich danke euch Sergio“
Wir gingen also wieder zum Kerker, Sergio öffnete Ameroras Fesseln und ich nahm ihm noch das Versprechen ab , das er es nicht an Tiara auslassen soll, das ich herumgeschnüffelt habe. Er schüttelte den Kopf und ich ging mit Ameroras und stützte ihn auf dem Weg zum Wald. Unterwegs erzählte ich Ameroras von dem Pakt den wir hatten mit den Dunklen, und das er nur hätte zu sagen brauchen, das er vom Wald wäre, und ihm wäre nichts geschehen.Zweifelnd sah er mich an und ich lenkte ein, das er es ja nicht hätte wissen können, aber das er demnächst vorsichtiger sein sollte, mit wem er sich in Carima anlegt.Ich glaube diese Lektion hatte er gelernt.“ Ich stehe in eurer Schuld Emily“ meinte er. Ich lächelte“ Nein das tut ihr nicht, ich war wohl nur zum richtigen Zeitpunkt da um euch helfen zu können.
Ein paar Tage später, ging ich auf der suche nach Kräutern durch den Wald, und hörte ein leises Wimmern aus Samyaa und Malas Hütte. Zögernd klopfte ich an, aber es antwortete niemand, ich glaubte ein leises “ Hilfe“ zu vernehmen und öffnete daraufhin schnell die Türe. Was ich da sah liess mein Blut in den Adern gefrieren. Malas lag auf dem Boden und war über und über mit Blut verschmiert, es schien aus seiner Bauchgegend zu kommen. Ich stürtzte zu ihm und rief aufgeregt “ Malas was ist passiert ? “ Er flatterte mit den Wimpern und ich hörte ein paar Wortfetzen die er nur mühsam herausbrachte “ Stein… gestolpert… Wurzel….. “ die kräfte verliessen ihn und er schloss wieder die Augen und fiel in eine tiefe Ohnmacht.
Ich betrachtete die Wunde stirnrunzelnd, die sehr stark blutete,holte einen sauberen Lappen aus meinem Rucksack, den ich zum Glück dabei hatte und ging zum Feuer.Dort stand ein Eimer mit frischem Wasser, in dem ich mir schnell meine Hände wusch. Auch hing da ein Wasserkessel mit heissem Wasser und ich tauchte den Lappen in das kochende Wasser. Dann schwang ich den Lappen durch die Luft damit er etwas abkühlt und legt ihn vorsichtig und noch immer sehr heiss auf die Wunde, und hoffte das durch den Hitzestau die Blutung erstmal aufhörte Ich drückt ihn lange auf Malas Bauch und streichelt mit der anderen Hand, beruhigend seine Haare aus der stirn.. und flüstert leise.. Malas ich helfe dir.. keine angst es wird alles wieder gut. Malas regte sich kaum und sah sehr blass aus. Die Wunde war sehr tief und ich musste sie nähen, es blieb mir nichts anderes übrig. Ich dankte der Göttin, das Sam mir damals soviel beibrachte und gab mich dran die Wunde zu nähen. Malas zuckte und stöhnte oft leise.. er spürte wohl die Schmerzen durch seine Ohnmacht hindurch und ich gab mir grosse Mühe vorsichtig zu sein, und konzentrierte mich mit aller Kraft darauf, was ich tat.Endlich war ich mit dem nähen fertig.
Ich hatte keine Heilsalbe bei mir und wollte nicht den weiten Weg zu meinem Lager laufen um sie zu holen, als ich mich daran erinnerte, das Sam mir damals sagte, das Breitwegerich helfen würde, gegen Entzündungen.Ich lief aus der Hütte und fand neben Samyaas Garten dann auch die Pflanze, riss sie aus, stopfte sie mir in den Mund und zerkaute sie zu einem Brei, den ich anschliessend auf die Wunde gab.Später konnte ich sie immer noch abwaschen und sie mit Heilsalbe einreiben, aber zuerst musste ich alles notwenige tun, und das sehr schnell, damit Malas wieder gesund wurde. Ich wickelte noch ein sauberes Stück Stoff um Malas Bauch und ging dann wieder zur Feuerstelle mit dem Eimer Wasser und säuberte anschliessend meine Sachen und meine Hände.
Dann ging ich wieder zu ihm, und Malas erwachte langsam aus seiner Ohnmacht “ Emi, was ist passiert ? “ Ich erzählte ihm kurz was passiert war “ Du lagst hier auf dem Boden und blutetest sehr stark.. ich konnte noch hören wie du etwas von einer Wurzel sagtest und einem Stein über den du gestolpert bist“ Er wollte sich aufrichten, aber ein grosser Schmerz und wohl auch seine Kraftlosigkeit hinderten ihn daran.“ Ja ich erinnere mich… ich wollte Holz sammeln und fiel über einen Stein“ Ich nickte “ Ja und die Wurzel hat wohl deinen Bauch verletzt, die Wunde ist sehr gross, du musst dich schonen, ich habe sie dir genäht.. es ging leider nicht anders“ Er sah mich an “ Emi, du hast mir mein Leben gerettet…. ohne dich wär ich wohl allein im Wald verblutet“ Ich lächelte “ Nein Malas wie mir scheint, war ich wohl nur zum richtigen Zeitpunkt da“
… auf bald, eure Emily
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Seid gegrüsst…
Die Tage gingen ins Land und ich merkte wie das Elexir immer weniger Macht über mich bekam. Ich brauchte immer weniger Blut und auch meine Angst vor der Sonne ging zurück. Samstags war der Ball im Ballsaal ich ging hin, obwohl Mog keine Zeit hatte. Es war sehr amüsant, denn der Ball hatte das Motto *Rhapsody in Pink* Und nur wer etwas in dieser Farbe trug bekam einlass. Nach einiger Zeit kam Malas und forderte mich zum tanzen auf. Wir tanzten und unterhielten uns bis tief in die Nacht.Es war ein wunderschöner Abend.
Als es Zeit war zu gehen, begleitete Malas mich noch hinaus und ich lief schnell in den Wald. Ich zog mir bequemere Sachen an und packte meinen Rucksack um wieder in Tiaras Haus zu gehen, als plötzlich die Sonne aufging.Erschrocken darüber zog ich meinen Umhang an, und lief so schnell ich konnte nach Harbour. Doch die Sonnenstrahlen die mich trafen, verbrannten mich nicht. Ich ging trotzdem in ihr Haus und verbrachte den gesammten Tag dort . Am nachmittag kam Mog von seiner Reise und ich erzählte ihm davon das das Elexir anscheinend seine Wirkung verlor.“Bring mich nach Hause, nach Avalon“ bat ich ihn
Er nahm mich an die Hand und wir gingen zusammen hinaus. Die Sonne stand noch am Himmel, aber ich konnte ihre Strahlen ertragen.. es passierte nichts. Überglücklich das ich nun wieder frei war, liefen wir in den Wald zurück.Ich hielt mein Gesicht immer wieder in die Sonne und liess mich von der Sonne wärmen. So wusste ich nun auch das das Elexir nur ein paar tage anhält. Zumindestens bei uns Menschen. Ich muss Rhiannon unbedingt davon erzählen, wenn sie von ihrer langen Reise zurück ist. Es wird sie sehr interessieren. Ach ich vermisse die Hohe Priesterin schrecklich. Sie wird sich freuen zu hören, das eine neue Novizin im Wald ist, die lernen will und die mit sicherheit eine gute Priesterin werden wird.
Freya ist ihr Name und sie war auf einer langen Reise.. hoch aus dem Norden kam sie um bei den Priesterinnen im Wald mehr über die grosse Göttin zu erfahren.Da Rhiannon nicht da war, gab Mog ihr die erste Aufgabe.“Beschreitet Avalon“ sagte er zu ihr „Beginnet im Osten und atmet den Wind, der über die See und die Lande träg.Verharret in der Mittagssonne im Süden und spürt die Wärme und das Licht! Schreitet zu Abend gen Westen, wenn die Nebel steigen und beugt euch herab am Ufer und berührt das Wasser.Schreitet zu Mitternacht gen Norden, küsst die Erde und danket den Göttern!Grüßt auf eurem Weg jeden Baum in Avalon freundlichund nennt jedem Baum euren Namen
Findet heraus, welcher es ist, der euch am meisten Kraft spendet.Avalon ist der Ort, an dem die Götter sich den Menschen öffnen. Avalon befreit unsere Körper, gibt Liebe und Trost. Tut, wie euch geheißen und sein Geheimnis wird zu euch kommen. Und ihr werdet rein sein für den Eintritt in den heiligen Zirkel“
Freya wartete auch nicht lange, und ich sah sie den ganzen Tag wie sie von Baum zu Baum ging,wie sie Avalon abschritt und tat wie Mog ihr geheissen. Ich bin froh das ich keine Priesterin bin, denn diese Geduld hätte ich nicht, unruhig wie ich nun mal bin…
… auf bald, eure Emily
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Seid gegrüsst…
Endlich wurde es Abend, und Rhiannon und Hermine holten mich ab.Ich erzählte ihnen von den Gesprächen , und von meinem Streit mit Mog. Aber ich erzählte ihnen auch, das es mir ein wenig besser gehen würde, ich hatte schon nichtmehr soviel Angst vor einem Feuer, und deutete auf die kleine Kerze im Raum, die heute brannte und die ich gestern noch nicht ertragen hätte.
Rhiannon strahlte“ Das freut mich Emily,vielleicht lässt dann auch irgendwann die Wirkung des Elexires ganz nach“ Ich nickte “ Aber ich hatte heute auch viel Ruhe.. und fühlte mich sicher hier.. obwohl Mog mich in den Wald zurückzerren wollte und das ganze als ein Loch bezeichnete“ Ich seufzte “ Und mir vorwarf das Sergio anderes im sinne hätte als mir zu helfen“ Rhiannon zog die Stirn in falten “ Ach Mog ,er will es nicht verstehen, er tut mir leid, es ist schwer für ihn“ Ich nickte abermals “ Er misstraut Sergio jetzt noch mehr als vorher“ Hermine warf ein “ Nun ich denke ich kann ihn verstehen .. wenn Sergio wollte, könnte er euch manipulieren und auf seine Seite ziehen .. die Angst hätte ich an Mogs stelle auch “ Rhiannon sah Hermine an „ Ja sicher , ich versteh ihn doch auch, aber wie schwer muss es für ihn sein diese Situation für wahr zu nehmen“ Ich seufzte “ Ja einerseits gebe ich euch auch recht, aber andererseits…“ Ich zuckte mit den Schultern “ Vielleicht bin ich auch zu naiv, das ich den beiden vertraue, aber Sergio erzählte mir auch heute seine Geschichte,wie er noch ein Kind war und wie er nach Carima kam und vieles andere.Es ist wohl schon so eine Sache mit dem Vertrauen.. gerade bei den Jägern…. aber im Moment….“ Hilflos sah ich die beiden an..“ Und dann dieser Streit mit Mog “ Ich seufzte.
Beide waren davon überzeugt, das er nur Zeit brauchen würde, und versuchten mir gut zuzureden. Aber ich war trotzdem sehr traurig. Die Sonne schien nicht mehr, und ich wollte wieder zurück in den Wald…für die Nacht.Ich nahm meinen Rucksack, zog einen Umhang über, und wir gingen los.Wir betraten mein Lager und ich erzählte Rhiannon auch davon, das ich nun wusste was Sie und Sergio besprochen hatten.Rhiannon nickte und war froh, das sie nun endlich offen über alles sprechen konnte „Aber ich habe noch fragen an dich Emily, ich würde gerne genaueres wissen“ “ Ja sicherlich frag ruhig “ “ Nun “ fing Rhiannon an und betrachtete mich “ Was mich beschäftigt ist, du hast sehr gut reagiert im Lager als wir die Insignien der Göttin vor dir ausgebreitet haben“ Ich nickte nur, und wusste nicht ganz auf was sie hinauswollte.“ Ist dieses Gefühl noch in dir, könnte es noch etwas bewirken bei dir? “ fragte sie mich. Abermals nickte ich und antwortete “ Ja das Gefühl habe ich noch.. und ich weiss auch nicht woran es liegt das es mir nichts ausmacht. Das Läuten der Kirchenglocken tut meinen Ohren immer noch weh, aber das war ja auch vorher schon so“ Ich lachte “ Aber überlege doch mal Rhiannon.. ich glaubte lange an nichts..an gar nichts.. höchstens an den Klabautermann. Und erst durch Mog erführ ich von der Göttin und fing an, an Sie und ihre Macht zu glauben“
Rhiannon wiegte bedächtig ihren Kopf „ Meine Gedanken, als ich davon hörte du solltest dich jetzt nicht mit einem Menschen alleine aufhalten, gingen dahin… nun,was ist wenn dein Gegenüber deutliche Zeichen der Göttin trägt, sich so verhält und so spricht mit dir,kann es ein Schutz sein…so leid es mir tut das jetzt sagen zu müssen…gegen dich? “ Zweifelnd sah ich sie an “ Ich weiss es nicht Rhiannon, aber ich denke das wird wohl so sein.“ Rhiannon legte den Kopf schief und sah mich an “ Nun dann ist wohl weiterhin Vorsicht geboten. Meine Überlegung ging dahin , dass Mog diese deutlichen Zeichen trägt wenn er zu dir kommt, das würde euch näherbringen können“ Ich nickte , und flüsterte Hoffnung schöpfend “ Ja das wird wohl eine Möglichkeit sein “ Rhiannon sagte “ Ich MUSS mit ihm darüber sprechen, diese dinge kann er nur von uns erfahren.Sir Sergio kann über solche dinge nicht sprechen, nur wir haben dieses Wissen und diese Liebe in uns“ „Richtig.. ihm wird schlecht wenn er nur daran denkt.“ schmunzelte ich. Rhianon lächelte „Ja ich erinnere mich nur zu gut, aber auch das zeugt von einer unheimlichen stärke in ihm“ Ich lachte auf „ Rhiannon erwähne das aber nicht vor Mog. Jeder der im Moment gut über Sergio spricht hat bei ihm schon verloren“ Rhiannon schüttelte den Kopf “ Aber nein , wo denkst du hin „
Wir redeten noch über das Blut und ich sah beide ängstlich an “ Glaubt ihr, ich sollte es versuchen ? Ich habe so einen schrecklichen Durst, mein Körper schmerzt die ganze Zeit, es ist kaum auszuhalten „Hermine hatte eine Idee “ Was meinst du, ob dir auch Tierblut helfen könnte ? “ Ich zuckte die Schultern “ Es käme auf einen Versuch an Hermine “ Mittlerweile war auch Silke wach und in mein Lager gekommen. Sie setzte sich zu uns, und als Hermine ging, um ihr Schaf zur Ader zu lassen, erzählten wir ihr was geschehen ist .Hermine kam mit einem Becher zurück, und gab ihn mir. Zögernd nahm ich ihn entgegen und wartete auf das ekelgefühl, als ich das Blut sah. Aber es stellte sich nicht ein. Verwirrt setzte ich den Becher an die Lippen. “ Sollten doch alle recht haben, und es ist das was ich brauche ?“ Diese und andere Gedanken gingen mir durch den Kopf, ich sah noch Silkes entsetzten Blick, und wie sie das Lager verliess, doch dann schloss ich die Augen… und trank
Ich trank erst langsam, dann als das Blut meine Kehle herunterlief, trank ich immer schneller und gieriger, bis der Becher leer war.Es war ein merkwürdiges Gefühl.. ich fühlte mich nicht anders als vorher, aber der Durst… er hatte aufgehört.. er war nicht mehr da !! Ich war entsetzt aber auch gleichzeitig erleichtert.Rhiannon ging wohl hinter Silke her, um mit ihr zu reden, anscheinend hatte es sie mehr als entsetzt, das ich Blut getrunken hatte. Aber Rhiannon konnte sie wohl beruhigen und beide kamen wieder ins Lager. Hermine musste dringend weg, liess aber noch Silkes Kuh zur Ader und füllte das Blut in einen Wasserschlauch den sie mir zur Vorsicht noch gab. Wir anderen 3 sassen da und warteten… auf Mog. Ich wollte mir gar nicht vorstellen wie er reagieren würde, wenn Rhiannon ihm das mit dem Blut erzählte. Ich würde es ihm auf keinen Fall sagen, das wusste ich.
Es dauerte auch nicht lange und er kam zu uns.. er schien froh zu sein, das ich hier war,so dachte ich , aber ich wusste nicht ob ich noch wütend sein sollte, oder versuchen sollte, mich mit ihm zu versöhnen. Ich lächelte ihn vorsichtig an und er fragte mich dann auch wie es mir ginge. Ich war erstaunt, aber ich sagte es ihm, das es anscheinend besser würde, aber von dem Blut sagte ich nichts sondern sah hilfesuchen zu Rhiannon.Rhiannon sagte dann Mog auch, das wir anscheinend einen Weg gefunden hätten. Seine Blicke bohrten sich in Rhiannon “ Einen Weg ? “ Rhiannon nickte und erzählte ihm dann von dem Blut, das sie mir zu trinken gaben. Ich legte meine Hand auf seine, aber er beachtete es schon wieder nicht, und sprach mit Rhiannon, er redete mit ihr über mich, als wenn ich nicht anwesend wäre. Als er dann das von dem Blut erfuhr, wurde er sehr ruhig, er presste die Lippen aufeinander und sah mit verkniffenem Gesicht in den Nachthimmel .
Ich seufzte und stand auf.. ich musste raus hier.. weg von allen .. ich wollte alleine sein und ging zu meiner Lieblingsstelle im Wald. Ich setzte mich hin, sah zu den Ruinen im Wasser, beobachtete die Brandung und sah dem spiel der Wellen zu.Ich sah das alles, aber hatte kaum ein gespür für die Schönheit Ich verzweifelte fast, an mir, an Mog, an allem was passiert war.Ich hörte Schritte und dreht mich um, voller Hoffnung das es Mog war, aber es war Silke. Sie flüsterte leise “ Mutter, er liebt dich und hat bestimmt auch Angst , Angst dich zu verlieren…an die dunkle Seite“ Ich sah sie traurig an “ Das wird er nicht Silke, aber mit seinem Verhalten treibt er mich bald dahin “ Rhiannon kam auch zu uns.Beruhigend sah sie mich an „ Ich denke ich habe ihn sehr nachdenklich zurück gelassen, aber es braucht seine Zeit“ Ich nickte “ Aber er kommt nicht zu mir “ sagte ich leise und sehr traurig .Rhiannon sah mich eindringlich an “ Emily, seine liebe zu dir ist so gross,er will mehr denn je zu dir“ Mit Tränen in den Augen sah ich zu ihr „Und warum kommt er nicht ? “ Rhiannon redete weiter auf mich ein „Er dachte du willst seine Nähe, seine Berührung nicht, könntest es nicht ertragen“ “ Doch Rhiannon, ich will sie, mehr als alles andere“ Traurig sah ich wieder zum Meer hinaus“ Emily, ich habe eindringlich mit ihm geredet und er wird zum richtigen entschlus kommne, er muss nur sich selbst erst fangen, es alles fassen“ Ich seufzte was gab es da zu fassen ? Was ? Langsam stand ich auf und wanderte durch meinen geliebten Wald.
Ich kam zum Baum an der Brücke und kletterte auf einen Ast. Betrübt sass ich dort und blickte in den dunklen Wald.Jemand näherte sich und ich sah hinunter . Es war Tiara. Traurig lächelte ich sie an “ Was ist los Emily, was bedrückt dich ? “ fragte sie mich. Man konnte es mir wohl ansehen und ich sagte leise “ Der Streit mit Mog “ Sie sah mich an und nickte “ Ich glaube ich kann verstehen wie du dich fühlst“ Dann kamen Rhiannon und Silke und wir redeten leise eine Weile. Ich wurde immer betrübter und dachte daran das ich doch die nächsten Tage ganz in Tiaras Haus bleiben könnte, wenn Mog noch mehr Zeit brauchte. Ich seufzte.. doch dann sah ich ihn. Er kam zum Baum, den Blick fest auf mich gerichtet.
Er kletterte zu mir auf den Ast hoch und nahm ohne ein Wort meine Hand.Dann gab er mir eine Rose und ich nahm sie lächelnd und schon viel glücklicher an. Leise flüsterte er mir zu „Du bist mein Leben, Emily. Egal, was geschieht, ich werde immer an deiner Seite sein “ Ich beugte mich zu ihm herüber und küsste ihn. Endlich hatte er es verstanden. Tiara sagte ganz leise „Wisst ihr Emily…..Liebe ist eine große Macht….sie kann Zeit und Raum überwinden und auch anderes wenn man nur auf sie vertraut“ Lächelnd und glücklich lehnte ich mich an Mog , meine Hand in seiner, und dachte über die Macht der Liebe nach.
.. gehabt euch wohl, Emily
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Ich grüsse euch…
Silke und ich hatten es uns bei Tiara gemütlich gemacht.. wir legten ein paar Decken und Kissen aus, und hängten Felle an die Fenster, denn auch wenn sie nach Westen zeigten, hatte ich zuviel Angst vor der Sonne. Tiara kümmerte sich rührend um uns und versorgte uns mit allem, was wir brauchten. Nur mein Durst der wurde immer schlimmer. Silke lief laufend zum Brunnen um die Wasserschläuche aufzufüllen. Ich riss sie ihr jedesmal hastig aus der Hand, öffnete sie trank alles leer und warf sie achtlos auf den Boden.Es war zum verzweifeln, Tiara sah mich mitleidig an, aber sie tat alles, damit es mir gut geht, und in den Tagen ist sie zu einer guten Freundin für uns geworden.
Tiara schlief und Silke war wieder auf dem Weg zum Brunnen, als sie Mog traf, er suchte mich wohl und Silke brachte ihn mit in das Zimmer. Erstaunt sah er sich um und bezeichnete das Zimmer als ein Loch und ich solle doch wieder mit in den Wald kommen, um die frische Waldluft zu atmen, da sie mir mehr helfen könne, als dieses stickige Zimmer. Ich baute mich wütend vor ihm auf und blaffte ihn an “ Zeig mir eine Stelle in Avalon, an der nicht die Sonne hineinscheint“ Die Höhle unter dem Wasserfall und die Höhle auf dem Berg. Ich stimmt ihm zu, aber ich sagte ihm auch das durch einige Ritzen in den Steinen die Sonne hineinstrahlen würde, und hier könnte ich mich ungezwungener und ohne Angst vor der Sonne bewegen. Ich seufzte und hatte das Gefühl, er wollte mich nicht verstehen. “ Ich fühle mich in Tiaras Gesellschaft sehr wohl und sie und Sergio haben sich wenigstens um mich gekümmert, was man von anderen ja nicht behaupten kann “ funkelte ich ihn an.
Mog sah mich an und meinte mit belegter Stimme “ Sooooo? Dieser Meister der Vampire treibt sich also auch hier herum “ Er musterte mich „Dieser Ort ist nicht gut für dich mein Schatz. Und diese Wesen sind es ebenso wenig . Sie mögen dir Hilfe versprechen, doch sind ihre Absichten lauter ? Womöglich hat er mehr Interesse an schönen Frauen als den, dir zu helfen“ Wütend blaffte ich ihn wieder an „Was weisst du denn schon ? Sie verstehen mich, sie wissen wie ich mich fühle sie kennen meine Angst die du noch nicht mal nachempfinden kannst.“ Langsam beruhigte ich mich wieder “ Ich vertraue ihnen, und du solltest das auch tun Mog“ Mog wurde auch immer wütender “ Ich vertraue Rhiannon. und ich vertraue den Göttern, nicht jedoch jemanden, der dich eingesperrt hat wie eine streunende Katze. “ Ich rollte genervt mit den Augen “ Sie sperren mich nicht ein, Mog. Versteh das doch endlich, ich kann nicht am Tage im Wald bleiben. Sie helfen mir hier mich vor der Sonne zu schützen“ Mog atmete wie unter Zwang aus „Emily, was redest du. Die Götter Danas verdunkelte einst ganz Irland für drei Tage. So sollte es auch einen Weg geben, dich im Wald zu schützen. Dort wo du zuhause bist.“ Ich sah ihn verwirrt an “ Das mag sein, aber sie hat für mich den Wald nicht verdunkelt“ Mog spottete “ Die Göttin greift nicht in der Verlauf ein, nur weil ein unartiges Kind mit einem Elexier spielt“
Das war zuviel für mich ich fauchte ihn immer wütender an “Ich habe nicht damit gespielt.. ich half Rhiannon weil du.. “ anklagend sah ich in an “ ..Du mal wieder mit anderen dingen beschäftigt warst und ihr nicht helfen konntest“ Nachdenklich sah er mich an und murmelte “ Du bist aber keine Priesterin“ Ich sah auf den Boden und meinte betrübt “ Du brauchst mich nicht daran zu erinnern das ich nicht soviel wert bin wie eine Priesterin.. das weiss ich selber nur zu gut “ Mog ballte die Fäuste und stiess nur noch einen Satz heraus “ Er wird dir nicht helfen, es wird ihm aber sehr gefallen, dich in diesem Zustand zu haben “ Ich wusste von wem er sprach, ich drehte mich einfach von ihm weg, und mir fiel auf, das er mich noch nicht einmal gefragt hatte, wie es mir ging. Ich spürte seinen Blick auf mir, dann hörte ich wie die Türe zuschlug, danach war es ruhig. Ich setzte mich traurig auf den Boden.Silke war müde, nach der langen Nacht und schlief ein. Tiara kam ins Zimmer, anscheinend hatte sie das Geschrei geweckt. Sie brachte mir frisches Brot, doch ich konnte nichts essen. Ich hatte keinen Hunger, nur Durst und ich fing an das Brot nervös in meinen Händen zu zerkrümeln.
Es klopfte an der Türe und ich hörte eine Stimme nach Tiara fragen, sie rief Sergio zu, das er hereinkommen könnte. Er fragte ob ich auch da wäre, und er kam zur Türe herein “ Wie geht es euch, Emily?“ fragte er mich auch schon sofort.Ich seufzte und zuckte mit den Schultern.. “ Ehrlich gesagt, ich weiss es nicht „ Prüfend sah ich ihn an „ Was habt ihr gestern mit Rhiannon getuschelt ? “ Er antwortete nur „Es war nicht für eure Ohren gedacht… ansonsten hätte ich es vor euch erzählt“ Ich musste an den Streit mit Mog zurückdenken und meine Augen füllten sich mit Zorn „ Alle behandeln mich wie ein Kleinkind,was ist nur los mit euch allen ? Ich dachte wenigstens ihr würdet mich verstehen“ „Emily… ich versuche euch zu helfen,aber es hat keinen Sinn, euch mit Dingen zu belasten, die vielleicht nicht wichtig sind „
Wir setzten uns hin, und er erzählte mir einiges über das Leben eines Vampires,und auch über den Hass eines Vampires und ich sagte das ich einst eine Vampirin und eine dunkle Hexe zur Freundin hatte, was ich aber nie jemandem erzählt hatte. Er fragte mit einem Blick auf das zerkrümelte Brot in meinen Händen ob ich schon gegessen hätte . Ich verneinte und erzählte ihm, das ich keinen Hunger hätte und nur Durst, der aber mit nichts zu stillen wäre. Erschrocken sah er mich an und seufzte “ Dann… werde ich euch nicht länger verheimlichen, was ich zu Rhiannon sagte“ Er sah Tiara ernst an , und dieser Blickwechsel erinnerte mich daran wie Mog und Rhiannon sich angesehen hatten, und dann mich wieder anblickten, als wenn ich ein Tier wäre, als wenn ich ein Vampir wäre, der Blut braucht. Ich wurde schon wieder wütend, was ich sonst nicht von mir kannte, sprang auf und funkelte ihn an “ Denkt nicht das was Mog und Rhiannon mir gestern vorgeworfen haben.. sie glaubten doch allen ernstes das ich Blut wollte.. sie meinten ich würde sie komisch ansehen,und das sie sich bei meinem Blick unwohl fühlen würden“
Herausfordernd sah ich ihn an “ Und was habt ihr ihr gesagt ?“ Er ballte seine Fäuste,sah mich wütend an und schrie “ Setzt euch sofort wieder hin “ Geschockt davon, das er mich anschrie setzte ich mich auf den Boden. “ Hört mir zu, Emily… ich ahnte bereits, dass auch so etwas passieren könnte. Daher bat ich Rhiannon, euch nicht mit jemandem Zweiten allein zu lassen“ Verwirrt stotterte ich “ Aber warum ? Es war nur ein tropfen.. warum haben sie alle Angst vor mir? “ Er sah mich an “ Emily… wenn dieser Tropfen ausreicht, euch .. wenn vielleicht auch nur für kurze Zeit…. zu einem Vampir zu machen…..könnt ihr ermessen, was das für eure Familie, eure Freunde heissen könnte? „ Ich blickte traurig auf den Boden und flüsterte leise „ Ja ich verstehe es.. aber ich bin kein Vampir Sergio.. ich bin immer noch Emily “ Er nickte “ Ihr seid Emily,und das sollt ihr auch bleiben,daher dachte ich nicht einen Augenblick daran, euch von euren Leuten wegzubringen, euch einzusperren und euch Tag und Nacht zu beobachten.Aber ihr habt eine Verantwortung zu tragen“ Er wurde immer ernster “ Ich möchte nicht, dass ihr eines Tages neben Mog aufwacht und er ist tot,nur weil ihr Nachts plötzlich Durst bekommen habt….versteht ihr den Ernst der Lage? “ Ich nickte verstehend aber meinte dann “ Das wird wohl nicht passieren, er fragt mich ja noch nicht einmal wie es mir geht, und er fasst mich nicht mehr an“
Fragend sah Sergio mich an “ Ich habe Mog getroffen,unten, am Brunnen, ich sprach ihn an, grüßte ihn,doch er ging ohne ein Wort seiner Wege. Was hat das zu bedeuten? “ Ich erzählte ihm davon, das Rhiannon Mog gesagt hätte, das ich Sergio`s Namen gerufen hätte, und ich erzählte ihm auch von dem Streit, und das ich glaube das Mog sich in seiner Ehre verletzt fühlen würde, und er mit Sicherheit eifersüchtig wäre.“ Sergio seufzte „Das erklärt natürlich alles.Ich werde versuchen mit ihm zu reden,es ist wichtig dass er es versteht.Ihr seid seine Frau und es ist seine Pflicht, an eurer Seite zu sein,und das wird er, wenn er erst versteht.SeinVerhalten ist in keinster Weise zu entschuldigen. Ich nickte langsam “ Ich hoffe für ihn das er es versteht“ Er schmunzelte „ Das lasst nur meine Sorge sein,ihr habt nun andere Sorgen.Ich habe Angst um euch.Ihr könntet eine Gefahr sein .. für Mog, für eure Tochter.Ihr seit zur Zeit eures Tuns vielleicht ein Vampir,aber verurteilen wird man euch wie einen Menschen… und was das heißt, kann ich euch sagen“
Ich schüttelte den Kopf und murmelte leise “ Ich bin kein Vampir“ Sergio fuhr fort “ Folter.. bis zum Geständnis,und sofern ihr es überlebt obliegt es der Kirche was mit euch geschieht.Man verbannt euch aus der Stadt, oder die Amazonen dürfen wieder Holz sammeln gehen.“ Entsetzt sah ich ihn an“ Es darf niemand erfahren „Er nickte „Es tut mir so leid, Emily..das hätte nicht passieren dürfen“ Ich seufzte „Es braucht euch nicht leidzutun.. ich muss es mir selber zuschreiben.. ich drängte Rhiannon dazu mehr Elexir herzustellen“ Er fixierte meinen Blick “ Ich gab Rhiannon noch den Rat, euch Blut zu geben, wenn ihr danach verlangt“ Ich sah ihn entsetzt an, und schüttelte heftig den Kopf.. “ Nein !! “ Er sah mich lange an „ Hattet ihr je den Wunsch, welches zu trinken?Emily…. wenn es so war, so gesteht es euch ein, ich bitte euch“ Ich seufzte “ Nein eigentlich nicht, ich verspüre nur diesen Durst, aber kann nicht sagen wonach.. seid ihr sicher das es Blut ist nachdem es mich verlangt ?“ Ich sah zu Tiara und Sergio und fing an vor Verlegenheit kleine Kreise auf den Boden zu malen “ Ich werde nur so schnell wütend wenn sie mich nicht verstehen.. ich brülle sie an, obwohl ich es nicht will “ Sergio nickte wissend “ Wir werden euch Blut besorgen müssen, nur für den Notfall.. aber es darf nicht unser Blut sein, nicht das wir euch nachher doch noch in einen Vampir verwandeln „
Ich dachte bei den Worten entsetzt an Calir, meinen Sohn, der doch die Vampire und alle dunklen Wesen so hasst. Er dürfte nie erfahren was mir passiert ist und ich erzählte es Sergio und Tiara. Ich erzählte ihnen meine ganze Geschichte, wie ich mit den Piraten nach Carima kam, wie die Piraten ohne Aliena und mich, Carima wieder verliessen, wieso ich mich in den Wald verkrochen hatte und von meiner Familie.. Ich seufzte leise, als mir klar wurde, das ich eine sehr chaotische Familie hätte. Sergio schmunzelte und meinte, das man sie sich nicht aussuchen könnte. Ich fragte ihn nach seiner Familie und er erzählte uns dann auch seine Geschichte. Sie war sehr traurig und es zeriss mir vor Mitleid fast das Herz.Ich sah ihn prüfend an und fragte ihn, ob er denn jetzt glücklich wäre. Er sah uns beide der Reihe nach an “ Wißt ihr… vor einiger Zeit hätte ich noch mit gutem Gewissen mit „Ja“ geantwortet… als ich noch Hoffnung hatte auf die Rückkehr des Engels, und als ich hier Freunde gefunden hatte, und als ich noch ein Mensch war . Aber das Leben als Vampir hat mich gelehrt, dass es kein Glück gibt „ Tiara und ich blickten still vor uns hin, als er plötzlich sagte “ Wißt ihr, wann ich glücklich bin… heute? Wenn ich auf den Zinnen des dunklen Schlosses einsam den Mond betrachte, meine Freunde wohlauf, die Wölfe satt, und die Jäger in Sicherheit weiß….dann bin ich glücklich..“
Er sah mich an “ Es ist doch seltsam, wieviel ein Wort wie „Glück“ an Wert gewinnt..“ Wir waren alle eine Weile sehr still.“ Ich danke euch das ihr mir eure Geschichte erzählt habt Sergio “ Er lächelte “ Ich danke euch das ihr mir zugehört habt „ Ich stand auf,ging zu ihm,öffnete mein Amulett und nahm etwas heraus. Ich drückte es ihm in die Hand. Er nahm es an, blickte zu mir hoch und verstand “ Ich danke euch Emily“
.. auf bald, Emily
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Seid gegrüsst…
Rhiannon war unterwegs und holte Hilfe, ich lief unruhig in der dunklen kleinen Kammer umher und spürte eine Angst in mir die kaum zu beschreiben war.Solche Angst hatte ich noch nie im Leben erlebt. Ich trat wütend gegen meinen Rucksack, der noch in der Kammer stand und fluchte herum, als ich plötzlich Stimmen hörte.Die Türe der Kammer öffnete sich einen kleinen Spalt und ich drückte mich ängstlich gegen die Mauer. „Emily ich bin zurück und ich habe Sir Sergio und eine Lady mitgebracht, ich habe ihnen alles erzählt, was geschehen ist“ hörte ich Rhiannon sagen. Ich blickte etwas beruhigter zur Türe, durch die Lady Tiara und Sir Sergio kamen. Sie blickten mich beide sehr erschrocken an. “ Emily.. dürfen wir hereinkommen ? “ Ich nickte und sie traten ein. Ich war froh als die Türe sich wieder hinter ihnen schloss und die Strahlen der Sonne verbannt wurden.“ Emily… wie fühlt ihr euch“ fragte Sergio mich. Ich schüttelt den Kopf “ Ich weiss es nicht, es .. es geht mir gut, nur ich hab mich verbrannt.. am Sonnenlicht, und meine Hand schmerzt sehr wo das Elexir die Haut berührt hat“ Ich blickte die beiden hilfesuchend an „Zeigt mir die Wunde “ bat Sergio. Ich hielt ihm die Hand hin, er nahm sie und betrachtete sie kritisch. Tiara murmelte “ Es sieht aus wie eine Verbrennung “ Sergio nickte ihr zu “ Es ist auch eine… schlimmer als die von Feuer“. Ich blickte ängstlich von einem zum anderen. Sergio fragte mich ob ich irgendetwas fühlen würde.. Hunger, Schmerzen, oder sonst irgend etwas ungewöhnliches ? Ich verneinte und sagte das ich nur diese schreckliche Angst hätte.
Er überlegte kurz und bat dann Rhiannon, die Insignien unserer Göttin zu holen, er wollte testen wie ich auf sie reagiere. Rhiannon ging hoch, suchte die Sachen zusammen und breitete sie unten vor mir aus. Ich setzte mich langsam hin, bemerkte aber das es Sergio und Tiara immer schlechter ging.Sie nahmen grossen Abstand davon und drückten sich eng an die Wand, doch ich fühlte Wärme und Liebe und konnte die Sachen sogar anfassen. Sie gaben mir Kraft und nahmen mir ein wenig meine Angst. Also konnte ich mich doch nicht in ein Wesen der Nacht verwandelt haben, so dachte ich jedenfalls.
Sergio sah mich an „ Dieses Elexir, es hat eure Haut berührt… möglicherweise leidet ihr daher nur an der Sonne, und nicht an allen anderen Dingen, die es mit sich bringen könnte.Nicht auszudenken, wenn ihr es getrunken hättet“ Ich sah ihn entsetzt an „die Göttin bewahre mich davor dieses zeug zu trinken“ Er nickte “ Ihr müßt die Sonne meiden… um alles in der Welt, wartet besser die nächste Dunkelheit ab “ Ich sah ihn an “ Ja das werde ich.. ich bleibe erst einmal hier bis sie untergegangen ist, danach werde ich.. “ ich zuckte mir den Schultern.. ja wohin wollte ich ? In meinem Lager gab es keine abgeschlossene Kammer. Rhiannon sah mich mitleidig an und wendete sich dann an Sergio “ Wir werden sehen wie lange die Wirkung anhält,das war nun leider bisher die grosse frage, die wohl auch euch Sir interessieren könnte“
Sergio nickte und sah zu mir „Ich wünschte, wir hätten es auf andere Weise herausgefunden“ Ich flüsterte leise “ Bitte , testet es nie an Menschen diese .. angst ist schlimmer als alles andere“ Er seufzte “ Das kann ich euch nicht versprechen, Emily… das wisst ihr“ Er wendete sich wieder Rhiannon zu “ Lady Rhiannon, kann ich euch einen Moment unter 4 Augen sprechen?“ Rhiannon nickte und beide gingen aus der Kammer.
Ich fragte mich was die beiden zu tuscheln hatten, und bald sollte ich es auch herausfinden. Währenddessen wendete ich mich Tiara zu.Sie flüsterte leise „Wenn du nicht hierbleiben willst, und in ein Haus möchtest, dann kannst du zu mir in mein Haus nach Harbour kommen“ Ich nahm diesen Vorschlag gerne an und sagte ihr, das ich am Abend meine Sachen packen und gerne zu ihr kommen würde. “ Ich lasse euch nicht alleine flüsterte sie mir zu . Ich sah Tiara dankend an an und bemerkte grosse Flächen verbrannter Haut. Ich fragte sie was passiert wäre, und sie flüsterte nur leise “ Ein Drache “ Entsetzt liess ich meine Augen über die Stellen wandern, es musste furchtbar weh tun, doch sie sagte mir das Sergio dies nie erfahren dürfte und ich versprach meinen Mund zu halten.
Rhiannon und Sergio betraten die Kammer wieder und ich blickte sie fragend an.. aber sie sagten nicht, was sie draussen geredet hatten, ich wurde ärgerlich und hatte Durst, ich brauchte dringend einen Rum. Aber den wollten sie mir nicht geben “ Ihr braucht einen klaren Kopf Emily“ meinte Sergio. Ich grummelte vor mich hin, und trank einen Schluck Wasser. Ich wurde immer müder und sagte es den anderen auch.Sie nickten verständnisvoll und wandten sich zum gehen. Ich nahm Rhiannon noch das Versprechen ab, das sie sich um Silke und Marianne kümmern würde. Sergio blickte mich an „Dann ruht euch aus… wir werden gehen und euch nicht länger zur Last fallen “ Ich erwiederte, das sie uns nicht zur Last fallen würde, sondern im gegenteil eine Grosse Hilfe gewesen wären.“ Vielen Dank euch beiden “ sagte ich und legte mich auf die Felle um zu schlafen.Sergio sah mich noch einmal besorgt an und er und Tiara folgten Rhiannon hinaus.
Am späten Nachmittag wurde ich wach, und dachte erst ich hätte alles geträumt, aber Rhiannon belehrte mich eines besseren , als sie auf das Mal an meiner Hand deutete. Ich wurde immer hilfloser und Tränen liefen über meine Wangen, was sollte ich jetzt tun ? Wie sollte ich das alles Mog erklären ? Verzweifelt setzte ich mich hin. Rhiannon sah zu mir “ Emily ich kann mir das nicht verzeihen, Mog wird mir den Kopf runterreissen, wenn er es erfährt was ich dir angetan habe “ Ich schüttelte den Kopf und versuchte sie zu beruhigen „Bitte beruhige dich Rhiannon du kannst nichts dafür. Es war niemandes schuld, es sollte wohl anscheinend passieren“ Es klopfte an der Türe und Hermine trat ein. Rhiannon berichtete ihr alles was passiert war und sie war mehr als geschockt dies alles zu hören. Als Rhiannon fast fertig war mit ihrer Erzählung, kam dann auch noch Silke und sie verstand die Hälfte nicht und wurde wütend, dachte sie doch die Jäger hätten mir das angetan. Sie beruhigte sich aber nach einiger Zeit wieder als sie dann die ganze Geschichte erfuhr.
Wir erzählten beiden, das Sergio uns den Rat gab, das ich die Insignien der Göttin berühren sollte und das Tiara mir anbot über Tag bei ihr zu bleiben.Rhiannon sagte dann noch, das sie einige Verhaltensmassnahmen von Sergio mitbekommen hat und ich blickte sie neugierig an, aber sie sagte mir noch immer nicht was es war und ich wurde langsam wütend.“ Ist es langsam Nacht draussen ? “ fragte ich grimmig. Hermine ging raus und bejahte. Ich nahm den Rucksack der noch in Rhiannons Lager stand, und ging vorsichtig hinaus. Die kühle Nachtluft tat mir gut und ich ging zum Lager um einige Sachen zu packen. Silke folgte mir und ging auch mit mir nach Harbour, wo wir Tiara vor ihrem Haus vorfanden. Sie lud auch Silke ein solange zu bleiben wie sie wolle, und wir richteten uns ein wenig in ihrem Häuschen ein. Ich gab Tiara noch etwas Salbe für ihre Wunden und dann gingen wir wieder in den Wald zurück. Ich hatte Angst davor Mog zu treffen, doch er musste es wissen.
Wir gingen zum Druidenlager zurück wo wir auch schon eine Ansammlung von Menschen vorfanden. Rhiannon sagte gerade zu Leo, das er Marianne , der es schon wieder besser ging, ins Amazonenlager begleiten sollte, was er auch tat. Ich erblickte Mog und lächelte ihm zaghaft zu. Ich ging näher an ihn heran und als ich seinen vertrauten Duft roch.. viel intensiver als je zuvor, schnürte es mir fast die Kehle ein. Ich bekam Durst.. schrecklichen Durst. Ich lief ins Druidenlager und nahm mir einen Becher Wasser, setzte ihn an die Lippen und stürzte es mit einem Zug hinunter. Es tat gut, aber der verdammte Durst wollte nicht aufhören. Rhiannon und Mog kamen hinein und Mog sah mir kopfschüttelnd zu. Sie setzten sich hin und Rhiannon begann Mog die ganze Geschichte zu erzählen. Ich setzte mich zu ihnen.
Während Rhiannon erzählte, verfinsterte sich Mog`s Blick immer mehr und er ballte die Fäuste so das die Fingerknöchel weiss hervortraten. Er kniff den Mund zusammen, als wenn er sich beherrschen müsse etwas zu sagen. Er blickte mich kein einziges Mal an, er fragte nicht wie es mir gehen würde, er sah sich nicht meine Hand an.. nichts. Ich tastete unter dem Tisch nach seiner Hand.. aber er beachtete es gar nicht, sonder sah immer nur Rhiannon an. Ich seufzte und blickte zu Rhiannon, ich dachte nur.. warum musste sie ihm ALLES erzählen ? Warum konnte sie ihm nicht das ein oder andere verschweigen. Aber nein Rhiannon blieb vollständig bei der Wahrheit und sagte Mog das ich, als ich wie von Sinnen war und vor Schmerzen schrie, immer wieder nur einen Namen gerufen hätte, und das war.. ich muss es leider zugeben , nicht der Name meines Mannes, es war der Name des Vampirmeisters, denn ich wusste in dem Moment, das nur er mir helfen konnte.
Mog blickte mich nicht an, sondern sah sturr zu Rhiannon „Aber er hat kein Wissen über das Elexier“ Rhiannon blickte zu Mog “ Doch Mog inzwischen weiß ich es besser, ich habe lange mit ihm sprechen können. Er kannte solch eine art Elexier bereits, er zeigte es mir als ich ihn fragte wie es käme dass er mir bei hellstem Licht einfach folgen konnte.Er erklärte es von einer Hexe bekommen zu haben, dieses Elexier muss wohl ähnliches bewirken können. Nur hält es nicht länger als 2 Stunden, und ihr Vorrat ist fast aufgebraucht, sodas sie demnächst nur noch unser Elexir zur Verfügung hätten.“ Dann endlich sah Mog mich an und fragte mich wie ich mich fühlen würde.Ich zuckte mit den Schulter und sagte auch ihm, das es mir gutgehen würde. “ Nur..ich habe fürchterlichen Durst.. die ganze zeit schon und alle verbieten mir das Rum trinken. und Wasser löscht den Durst nicht „. Die beiden warfen sich vielsagende Blicke zu und fingen an zu flüstern. Ich beobachtete sie und meine Wut wurde immer grösser. Ich sprang auf blickte die beiden empört und mit funkelnden Augen an “ Ihr glaubt doch nicht etwa ?? Nein ich kann nicht glauben das ihr das denkt. Nein ich brauche kein Blut !“ Schrie ich sie an “ Rhiannon, was hast du mit Sergio geflüstert, was verschweigt ihr mir ? “ Rhiannon seufzte „ Er sagte nichts über deinen Zustand, wie sollte er es auch in der kurzen Zeit beurteilen können? Er gab mir nur Ratschläge, wie sie es sehen, und er machte sich auch grosse sorgen um dich und wollte das nicht zeigen.“
Ich sah sie verständnisslos an, aber der letzte Satz war zuviel für Mog, er sprang auf und ging mit starrem Blick hinaus in die Dunkelheit. Ich sah ihm hinterher und dachte nur “ Männer.. immer wenns brenzlig wird dann verschwinden sie.“ Ich folgte ihm, aber ich ging in eine andere Richtung und suchte Silke und wir beide gingen zu Tiaras Haus, das in den nächsten Tagen unser zu Hause sein würde.
.. gehabt euch wohl,eure Emily
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